{"id":1173,"date":"2009-12-09T12:03:27","date_gmt":"2009-12-09T11:03:27","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.babsib.at\/?p=1173"},"modified":"2009-12-09T12:10:43","modified_gmt":"2009-12-09T11:10:43","slug":"das-gute-in-uns","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/blog.babsib.at\/index.php\/2009\/12\/09\/das-gute-in-uns\/","title":{"rendered":"Das Gute in uns"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/blog.babsib.at\/wp-content\/uploads\/2009\/12\/besonders.jpg\" rel=\"lightbox\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1176\" title=\"besonders\" src=\"http:\/\/blog.babsib.at\/wp-content\/uploads\/2009\/12\/besonders-300x227.jpg\" alt=\"besonders\" width=\"300\" height=\"227\" srcset=\"http:\/\/blog.babsib.at\/wp-content\/uploads\/2009\/12\/besonders-300x227.jpg 300w, http:\/\/blog.babsib.at\/wp-content\/uploads\/2009\/12\/besonders.jpg 337w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Eines Tages bat eine Lehrerin ihre Sch\u00fcler, die Namen aller anderen Sch\u00fcler in der Klasse auf ein Blatt Papier zu schreiben und ein wenig Platz<br \/>\nneben den Namen zu lassen. Dann sagte sie zu den Sch\u00fclern, Sie sollten \u00fcberlegen, was das Netteste ist, das sie \u00fcber jeden ihrer Klassenkameraden<br \/>\nsagen k\u00f6nnen und das sollten sie neben die Namen schreiben.<br \/>\nEs dauerte die ganze Stunde, bis jeder fertig war und bevor sie den Klassenraum verlie\u00dfen, gaben sie ihre Bl\u00e4tter der Lehrerin.<br \/>\nAm Wochenende schrieb die Lehrerin jeden Sch\u00fclernamen auf ein Blatt Papier und daneben die Liste der netten Bemerkungen, die ihre Mitsch\u00fcler \u00fcber den einzelnen aufgeschrieben hatten.<br \/>\nAm Montag gab sie jedem Sch\u00fcler seine oder ihre Liste. Schon nach kurzer Zeit l\u00e4chelten alle. &#8222;Wirklich?&#8220;, h\u00f6rte man fl\u00fcstern. &#8222;Ich wusste gar nicht, dass ich irgendjemandem was bedeute!&#8220; und &#8222;Ich wusste nicht, dass mich andere so m\u00f6gen&#8220;, waren die Kommentare. Niemand erw\u00e4hnte danach die Listen wieder. Die Lehrerin wusste nicht, ob die Sch\u00fcler sie untereinander oder mit ihren Eltern diskutiert hatten, aber das machte nichts aus. Die \u00dcbung hatte ihren Zweck erf\u00fcllt. Die Sch\u00fcler<br \/>\nwaren gl\u00fccklich mit sich und mit den anderen.<\/p>\n<p>Einige Jahre sp\u00e4ter war einer der Sch\u00fcler gestorben und die Lehrerin ging zum Begr\u00e4bnis dieses Sch\u00fclers. Die Kirche war \u00fcberf\u00fcllt mit vielen Freunden. Einer nach dem anderen, der den jungen Mann geliebt oder gekannt hatte, ging am Sarg vorbei und erwies ihm die letzte Ehre.<br \/>\nDie Lehrerin ging als letzte und betete vor dem Sarg. Als sie dort stand, sagte einer der Anwesenden, die den Sarg trugen, zu ihr: &#8222;Waren Sie<br \/>\nMarks Mathe Lehrerin?&#8220; Sie nickte: &#8222;Ja&#8220;. Dann sagte er: &#8222;Mark hat sehr oft Ihnen gesprochen.&#8220;<br \/>\nNach dem Begr\u00e4bnis waren die meisten von Marks fr\u00fcheren Schulfreunden versammelt. Marks Eltern waren auch da und sie warteten offenbar sehns\u00fcchtig darauf, mit der Lehrerin zu sprechen. &#8222;Wir wollen Ihnen etwas zeigen&#8220;, sagte der Vater und zog eine<br \/>\nGeldb\u00f6rse aus seiner Tasche. &#8222;Das wurde gefunden, als Mark verungl\u00fcckt ist. Wir dachten, Sie w\u00fcrden es erkennen.&#8220; Aus der Geldb\u00f6rse zog er ein &gt; &gt; stark abgenutztes Blatt, das offensichtlich zusammengeklebt, viele Male gefaltetund auseinandergefaltet worden war. Die Lehrerin wusste<br \/>\nohne hinzusehen, dass dies eines der Bl\u00e4tter war, auf denen die netten Dinge standen, die seine Klassenkameraden \u00fcber Mark geschrieben hatten.<br \/>\n&#8222;Wir m\u00f6chten Ihnen so sehr daf\u00fcr danken, dass Sie das gemacht haben&#8220;, sagte Marks Mutter. &#8222;Wie Sie sehen k\u00f6nnen, hat Mark das sehr gesch\u00e4tzt.&#8220;<br \/>\nAlle fr\u00fcheren Sch\u00fcler versammelten sich um die Lehrerin. Charlie l\u00e4chelte ein bisschen und sagte: &#8222;Ich habe meine Liste auch noch. Sie ist in<br \/>\nder obersten Schublade in meinem Schreibtisch&#8220;.Die Frau von Heinz sagte: &#8222;Heinz bat mich, die Liste in unser Hochzeitsalbum zu kleben.&#8220; &#8222;Ich habe meine auch noch&#8220;, sagte Monika. &#8222;Sie ist in meinem Tagebuch.&#8220; Dann griff Irene, eine andere Mitsch\u00fclerin, in ihren Taschenkalender und zeigte ihre abgegriffene und ausgefranste Liste den anderen. &#8222;Ich trage sie immer bei mir&#8220;, sagte Irene und meinte dann: &#8222;Ich glaube, wir haben alle die Listen aufbewahrt.&#8220;<br \/>\nDie Lehrerin war so ger\u00fchrt, dass sie sich setzen musste und weinte. Sie weinte um Mark und f\u00fcr alle seine Freunde, die ihn nie mehr sehen<\/p>\n<p>Die liebe Erika (danke!!!!)se Geschichte wiedermal in Erinnerung gerufen. Noch immer bin ich zutiefst ger\u00fchrt beim lesen.\u00a0 In jedem\u00a0 steckt etwas Positives, Liebenswertes auch wenn wir es oft nicht sehen k\u00f6nnen oder\u00a0 wollen.<br \/>\nDas Leben kann so schnell vorbei sein. Mit einem L\u00e4cheln sage ich meinen M\u00edtmenschen gerne, was mir an ihnen gef\u00e4llt. Es steckt etwas Besonderes in jedem..auch in DIR \ud83d\ude42<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 Eines Tages bat eine Lehrerin ihre Sch\u00fcler, die Namen aller anderen Sch\u00fcler in der Klasse auf ein Blatt Papier zu schreiben und ein wenig Platz neben den Namen zu lassen. 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