Im Moment ist bei mir viel Veränderung. Nicht nur, dass ich grade eine Art „Diät“ durchziehe und eine neue Ausbildungsrichtung einschlage. Es ist wie ein plätschernder Bach, immer in Bewegung; es kommen neue Sachen, Herausforderungen und Aufgaben auf uns zu.
Seitdem ich mein schlimmes Tief überwunden habe und den Weg zu mir langsam freischaufle, achte ich besonders darauf, was mir gut tut.
Es geschehen immer wieder Dinge, die uns aus unserem Gleichgewicht reißen. Mein Körper fühlt sich dann schlapp, mein Magen ´“brummt“, in meinem Hals bildet sich ein riesiger Knoten…bestimmt geht es auch anderen so 🙂
Zum Glück sind solche Momente für mich seltener geworden dennoch, ein paar „Hilfen“ erleichtern mir diese Ungleichgewichtsmomente

• Ich  setze bzw lege mich einmal entspannt zurück und versuche zu analysieren, was mein momentanes Problem ist. Sozusagen unter der Oberfläche nachschauen, was sich da tut und warum. Oft hilft es mir auch ohne punkt und Komma einfach alles aufzuschreiben…Das wirkt oft sehr befreiend und ich entdecke oft dass ich mich auch reinsteigere…
• Sich selbst auch mal erlauben, „rückfällig“ zu werden und nichts verdrängen. Oft haben diese oft für einen unsinnige Situationen eine Bedeutung. Ich versuche mir zuzugestehen, dass es mir auch mal mies geht.
• Über sich selber auch mal lachen können:“ Ach nun hast du dich schon wieder von deinen Ängsten überwinden lassen? Dann entwinde dich mal!!!“
• Oft sind es Kleinigkeiten die mich wieder strahlen lassen. Ein liebevolles Wort eines anderen, ein Lächeln, eine Berührung, ein Gespräch, oder auch anderen etwas geben und ihre freude genießen
• Rausgehen, Sonne tanken und frische Luft, einen Tag daheim bleiben schön und gut aber der Körper schreit nach Bewegung.Und wenns nur einmal um den Block ist (ich bin unsportlich!!g)
• Ich tu mir was Gutes denn ich bin der wichtigste Mensch, den ich habe.
• Ich habe mir eine Art Memorybuch angelegt in dem ich meine schönsten Momente aufgeschrieben habe und mir zeigen dass es schöne Momente gibt und ich nicht in der „Keiner mag mich“ Rolle bleibe. Ich liebe dieses Buch und schreib heute noch gerne rein, wenn mich etwas besonders berührt hat. Auch eine Liste mit meinen persönlichen Stärken gibt es
• …….

Es gibt noch viel mehr Möglichleiten z b Meditation, Massagen, Wellneswochenenden usw usf

Ich wünsche allen Lesern ein wunderschönes buntes freudiges (Er)Leben

5 Kommentare zu „Unten und Oben“

  • Nina:

    Das kommt mir so bekannt vor. Auch ich bin gerade in der Phase mich noch besser kennenzulernen und das Leben zu geniessen. Das ging jetzt auch ein paar Wochen gut. Aber im Moment ist meine Stimmung wieder etwas gedrückt. Und ich versuche auch zu analysieren, woran es liegt, bzw. weiss ich es und versuche es zu ändern. Aber das ist manchmal gar nicht so einfach.
    Deine Tipps klingen gut. Da werde ich mal den ein oder anderen ausprobieren.

    Alles Liebe
    Nina

  • Im Leben gibt es immer Höhen und Tiefen. Wäre ja auch langweilig, wenn wir alle nur in der Höhe schweben würden, oder?
    Es ist nur wichtig, heraus zu finden, wie man sich selbst motivieren kann. Ich hatte mal eine Zeit, da hatte ich mir mit Lippenstift ein großes lachendes Smiley an den Badspiegel gemalt. So groß, dass ich das auch ohne Brille erkennen konnte. Inzwischen kenne ich mich ganz gut und weiß, was mir gut tut und was nicht. Und vorallem auch, wie ich am besten mit so trüben Gedanken umgehen kann. Dahin zu kommen, da gab es bei mri einen Anstoss, der enorm viel bewirkt hat. Ein Spruch, nur weiß ich nicht mehr von wem der ist. „Wenn Du Dich unwohl fühlst, dann tu was“
    Daran halte ich mich, wenn so blöde Momente aufkommen. Und wenn es nur Bügeln ist, was ich dann tu. Oder eine Runde um den Block.
    Dochmanhcmal muss auch ein Weihnachtsmann geschlachtet werden. 😀

    Viel Erfolg bei Deiner Diät

  • Ja, diese Phasen kenne ich auch, zur Zeit geht es mir wohl ähnlich. Ich finde Deine Idee mit diesem Memorybuch ganz wunderbar – das werde ich mir wohl von Dir abgucken 😉

    Manchmal schreibe ich auf Post’it-Zettel schöne Gedanken/ Sprüche, oder auch Erlebtes auf. Manchmal nehme ich von einem besonders schönen Spaziergang einen Stein als „Erinnerung“ mit nach Hause. All dies sammelt sich auf meinem Schreibtisch, immer in Sicht-nähe und bewirkt positives!

    Wichtig finde ich: man muss nicht perfekt sein und sollte sich eben solche „Tiefen“ auch zugestehen. Wenn man an sich arbeitet, tritt Veränderung ein und hilft uns beim weiterkommen.

    Ganz lieben Gruss
    Jrene

  • Warum sollte es DIR anders gehen als MIR, du liebe Babsi? 😉
    Und das ist ganz normal – aber die wunderschöne Liste, die du verfasst hast, hilft ganz schnell wieder obenauf zu sein! Dafür danke ich dir von ganzem Herzen!!! 🙂
    Alles Liebe von Elisabeth

  • admin:

    Hallo ihr lieben danke für eure lieben Rückmeldungen 🙂

    Liebe Nina: sich ändern muß man nicht mal.wenn du dir schon bewußt bist, wo du dich zb noch leicht runterziehen läßt dann kannst du M´öglichkeiten zur Kompesation finden.Ich muß dazu sagen dass ich eine liebe Freundin hab mit der ich immer lang telefoniere und da sie mich schon gut kennt kommen wir während des Redens so auf einiges drauf….schon allein das hilft schon oft.

    Monika du Weihnachtsmannschlachterin gggg du hast recht, einfach in diesen Momenten nichts zu tun ist für dich nicht förderlich :)))
    das mit dem Lippenstift gefällt mir :))))

    Liebe Jrene: so was ähnliches hab ich mir auch schon gedacht mit diesen Post its.Jetzt leg ich mir grad eine art Visionstafel zu 🙂 so wie es in „the secret“beschrieben wird
    und ich freu mich, wenn du dir etwas abguggen konntest ;))

    du liebe Elisabeth :)immer wieder gerne.wenn es nur einem hilft, bin ich mehr als happy :))

    ggglg Babsi

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