Beschränkung
gleich Einschränkung?
beschränkt möglich
unmöglich?
wann ist eine Grenze erreicht?

Schon ein paar Mal habe ich hier über sog. Grenzen geschrieben und Einschränkungen geschrieben. Wo liegt unsere Grenze? Wer bestimmt die Grenzen? Was schränkt uns ein?
Letzte Woche habe ich etwas erfahren. Etwas, was mich verzweifeln ließ und aus dem ich keinen Ausweg mehr gesehen habe. Ich betrachtete dieses Scheitern auch als Versagen meinerseits. Ich konnte an nichts anderes denken als an MEIN persönliches Scheitern. Ich habe die Augen weit geschlossen und habe nur ein einziges Bild im Kopf.
Dann wurden die Gedanken klarer. Der Nebel wich, ein paar kleine Sonnenstrahlen haben sich ihren Weg gebahnt und machten das Bild, welches vorher düster und farblos gewirkt hatte. Langsam heller. Mein blick wanderte weiter über einst zu groß geglaubte Berge.
Wenn etwas nicht möglich scheint aufgrund von Möglichkeiten, die ich zur Verfügung habe, dann ist vielleicht ein anderer Weg besser? Oder mein angesteuertes Ziel noch nicht ganz auf mich zugeschnitten? Den Weg und die Art etwas zu sehen und zu erreichen kann ich bestimmen. Ein genauer Blick,  in sich gehen, einmal tief einatmen, sich Zeit geben und auch liebevolle Geduld. Und das Bild bekommt mehr und mehr Farbe und Wege

17 Kommentare zu „Grenzenlos“

  • Liebste Babsi, Du hast mir schon richtig gefehlt und ich bin froh, dass wieder Farbe in Deinen Bildern ist…! Ich liebe diese Arbeit mit den Submodalitäten auch sehr, weil sie so effektiv ist, weil sie Spass macht und wirklich etwas bewegt. Lass ganz viel Sonne in Dein Bild und ich bin so gespannt, was dann mit Deinem Bild noch passiert:-). Deine Schlussfolgerungen kann ich total gut nachvollziehen, der Text von Elisabeth heute passt ja auch gut dazu und ich bin sicher, Du wirst den für Dich richtigen Weg finden und ihn dann auch gehen. Dafür alles Liebe, herzlichste Sonnenstrahlengrüsse Andrea

  • Liebste Babsi,

    ich schließe mich Andrea an :-) das ist wirklich wunderbar, dieses Spiel, das wir selbst uns unsere Bilder malen können, so wie es gut für uns ist. Dort ein bisschen mehr Farbe raus, hier ein bisschen mehr Farbe rein, es darf ruhig auch ein bisserl mehr sein *lächel*

    Wenn es so nicht geht, dann geht es anders. Habe ich dir schon mal erzählt oder geschrieben, was Gott uns antwortet, wenn wir mit einem Anliegen zu ihm kommen: “Ja”,”Noch nicht” oder “Ich habe etwas Besseres!” Das macht Mut, denn es gibt kein Nein!

    Ich wünsche dir noch viel Freudeauf deinem Weg und dass du immer einen Aus-weg findest! :-)

    Von Herzen alles Liebe,
    Elisabeth

  • Gina:

    Scheitern ist auch ein Stück weit Erfahrung machen. Ich seh´das so wie “Verfahren” beim Autofahren. Dieser Weg führt so nicht zum Ziel – ärgerlich, entweder umdrehen oder einen Umweg fahren.
    Wenn Du (ich weiss ja nicht worum es geht) so nicht zum Ziel kommst, geht es vielleicht andersherum oder später “wenn die Strasse gebaut” ist sprich – wie Du schon selber schreibst – ein Weg der besser für Dich ist gefunden ist.
    Also Kopf hoch und nicht unterkriegen lassen. Du hast soviel geschafft – du machst das schon!!

  • admin:

    liebste andrea
    dafür, dass ich im mom leider weniger zum schreiben komme, freu ich mich umso mehr, dass nach so kurzer zeit schon so liebe kommentare von euch allen hier stehen *Strahl* mir fehlt es ja auch, meine zeit erlaubt im moment weniger pc bzw wenn ich hier sitze fehlt oft die ruhe.aber ich arbeite daran. dazu ist mir schreiben und der austausch doch zu wichtig :)
    ich habe etwas gebraucht, zu verstehen, was man alles mit einem bild machen kann…bis eben zum practitioner. und wie machtvoll es ist zeigt sich immer wieder :)
    allerliebste farbgrüße sendet dir
    babsi

  • admin:

    liebste elisabeth
    auch dir ein liebes danke für deinen schnellen kommentar.ich bin froh, dass trotz schreibrarheit doch einige liebe lichter vorbeisehen *freu*
    ich werd nie vergessen, wie ich das erste mal mit diesen modalitäten gespielt hab, oder zb auch bewegung ins bild gebracht habe, es ausgeweitet habe oder noch näher geholt. das wirkt inspirierend.
    das ist mir neu mit gott und gefällt mir gut :-) das gibt auch wieder das gefühl von sicherheit.
    auch dir wünsche ich immer neue wege und möglichkeiten und dass du immer ganz weit zum horizont sehen kannst
    von herzen♥
    babsi

  • admin:

    du liebe gina
    bist auch so eine treue seele, dafür danke ich dir :)
    das scheitern läßt in mir auch immer diese frage entstehen:” was denken andere von mir?” hoffe, das kann ich mal abschütteln.
    ja, ich geb mir zeit, etwas neues zu finden oder einfach einen anderen weg zu versuchen. mir gings auch darum, dass wir uns selber viele grenzen setzen und nur eine bestimmte möglichkeit sehen, etwas zu erreichen :-)
    liebste stehaufgrüße zu dir
    von babsi

  • Dieter:

    liebe Babsi,

    Grenzen, ein spannendes Thema, dass schon eine Weile auch auf meiner Blog-Themenliste steht. Und so freue ich mich, darüber auch hier, auf deinem Blog zu lesen. :)
    Ich glaube nicht, dass du gescheitert bist und versagt hast! Es gibt kein Scheitern und auch kein Versagen! Beides sind die Interpretationen irgendwelcher, oft schon in der Kindheit angelernter oder konditionierten Gedanken.
    Mit eben diesen Begrifflichkeiten, wie Versagen, Scheitern, gut oder schlecht usw. bestimmst du Grenzen, die dich, wenn sie eng gesetzt sind, “tatsächlich keinen Ausweg” mehr sehen lassen und damit letztlich zur Verzweiflung führen können.
    Wenn du aber KEINE Grenzen setzt, dann sind die Dinge weder gut noch schlecht. Und in deinem Leben kann sich damit genau das ausdrücken, was zu dir kommen will, und das sich dann in Liebe (oder in der Schönheit der Farben) zu deiner eigentlichen Bestimmung formt.
    Deine wahre Natur, mit all dem, was DICH ausmacht, kommt dann zum Tragen, wenn das, was kommen darf, kommt, und was gehen will, auch losgelassen wird, ohne dass das ICH mit seinen Gedanken (ich will dies oder jenes) dem eine Grenze setzt.
    Grenzen entstehen immer dort, wo die Gedanken etwas festhalten wollen und sich manifestieren können. Das sind dann die Momente, wo das Leben ausgebremst, und damit zum Kampf wird.
    Dir aber wünsche ich, dass alles wieder in Bewegung kommt und wie ein Strom ungehindert fließen kann.

    Lieber Gruß
    Dieter.

  • Dori:

    Liebste Babsi,
    ich kenne ja den Anlaß für dieses Post nicht. Wie oft stoßen wir in unserem Leben an Grenzen – haben uns einen Weg ausgemalt oder gar eine Beziehung, eine Freundschaft, eine Arbeit vielleicht? Und dann zerplatzt alles über Nacht wie eine Seifenblase, nichts von all dem, was wir uns vorgestellt haben, trifft ein, ganz im Gegenteil. Wenn so etwas passiert, dann sage ich mir: dieser Weg ist nicht mein wahrer Weg! Dann ist es ein anderer, einer, von dem ich vielleicht noch gar nichts weiß.
    Wir haben so viel gelernt. Vertrauen haben in alles, das ist die Crux, und vor allem in uns selbst, in unsere Wahrnehmung und Intuition.
    Ich weiß, dass Du das kannst. Sei mutig und gehe ganz einfach weiter.
    Allerliebste Herzensgrüße von Dori

  • . . . ganz vergessen zu sagen . . ein wirklich ausdruckstarkes, wunderschönes Bild! Gefällt mir sehr gut.
    Gruß Dieter.

  • Hase:

    Liebste Babsi,
    danke Dir für Deinen Beitrag und das schöne Bild.
    Ja, immer wieder stoßen wir an Grenzen , aber das gibt uns die Zeit, nach Innen zu schauen und zu hören, was das mit uns macht.
    Du gehst so tapfer Deinen Weg und ich wünsche Dir, dass Dich nichts davon abbringen kann. Alles , was uns begegnet, an Erfahrung , an Lebendigkeit, an Stillstand, an Großem und Kleinen, trägt zu unserem Wachstum bei. Manchmal tut es weh, aber die Blüte wird danach umso schöner . Lass Dir Zeit zum Wachsen. Du wunderschöne Blüte mit einem strahlenden Herzkern…. Ich wünsche Dir weiterhin Freude und Mut am Lebendigsein…..
    Liebe herzliche Grüße
    Erika :-)

  • admin:

    lieber dieter
    da kann ich echt nur zustimmend und anerkennend nicken. besonders gut gefällt mir der gedanke, dass grenzen da enstehen, wo ich etwas festsetzen möchte oder eben auch viel bewerte, was ist gut und was nicht?wo versage ich, was habe ich “richtig” gemacht?
    ich weiß, dass meine grenzen noch lang nicht erreicht sind.
    aber wir wären nicht mensch, wenn wir nicht auch angst hätten vor diesen kontrollverludt, etwas bestimmen zu wollen oder eben auch zu wissen. wichtig ist, dass ich bei mir bleibe und nicht meine sicht auch anderen überstülpen möchte.
    danke für dein reichhaltiges gedankenpaket :-) ))
    alles liebe von babsi

  • admin:

    liebste dori
    es war nichts großes dramatisches zum glück, nur eine kleine sache, die mich doch sehr nachdenklich ge´macht hat und ich mir etwas eingebildet habe, dass ich unbedingt KÖNNE muß :)
    das vertrauen wächst langsam…und hilft, die eigenen fähigkeiten neu zu betrachten
    alles liebe zu dir ♥
    von babsi

  • admin:

    liebste erika
    deine worte strahlen schon selber so viel lebendigkeit und leichtigkeit aus.
    danke!!!
    ja richtig, die aufmerksamkeit auf sich richten, mal innehalten und doch offen sein für das neue. so werden die grenzen immer weiter und der blick klarer.
    danke für deine lieben zeilen. ich wünsche dir, dass du immer einen weg findest für dich!
    von herzen ♥
    babsi

  • Liebe Babsi,

    ich denke, manchmal wollen wir Dinge, die einfach (noch) nicht gut sind für uns. Wir wollen an einer Stelle abbiegen, an der kein Weg ist, und kämpfen uns durch unwegsames Gelände. Manchmal ist das Gebüsch dort zu dicht, und wir haben (noch) keine Machete. Und manchmal ist der Graben zu tief, so dass dass wir nur auf die andere Seite kommen, indem wir weit außen rum laufen.
    Ich glaube, wichtig ist nur, dass wir es wirklich versucht haben. Wir können stolz auf diesen Versuch sein. Denn wir haben uns getraut, vom ausgetretenen Trampelpfad abzuweichen. Wenn es mal nicht weitergeht, dürfen wir uns das nicht als Scheitern vorwerfen. Es ist nur eine Chance, einen neuen Weg zu finden….

    Drück dich lieb,
    Sunny

  • admin:

    liebe sunny
    deine zeilen sind sehr schön. in dem moment, wo man nicht weiterkommt da denk ich zuerst nicht wirklich daran, dass es vielleicht noch zeit oder umwege braucht. in diesem moment ist der blick starr. bis ich dann langsam erkenne, dass ich daran auch lernen konnte. die enttäuschung bleibt. aber es ist noch nicht ausgeschöpft.
    alles alles liebe von babsi

  • … es geschieht immer nur das, was wir gerade brauchen und was geschehen muss, damit wir uns weiterbewegen, innehalten, über uns selbst hinauswachsen oder mal zurückziehen… um uns (neu) zu besinnen.
    Schwierig ist und bleibt das Erkennen, womit wir’s gerade zu tun haben, liebste Babsi. Grenzen beginnen im Kopf… denn das Herz kennt keine.

    Herzliche Seelengrüsse und geniess dein Wochenende, Gabriele :-)

  • admin:

    liebste seelenfrau
    spät aber doch komm ich endlich mal zum antworten.
    das sind beruhigende zeilen und worte. es kommt immer alles zu der richtigen zeit zu uns. und es braucht manchmal zeit, bis es verstanden werden kann
    von herzen
    babsi

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