Artikel-Schlagworte: „normal“

marien

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine nette Begegnung im Internet.
ein schönes miteinander, mit der Zeit gehen wir immer vertrauter an den anderen heran. Harmonie macht sich breit und wir wissen: wir wollen unsere nette Freundschaft bei einem persönlichen Treffen fortführen
Tag X! Das Telefon klingelt und ich laufe freudig und mit klopfenden Herzen zur Haltestelle . Sie wartet und ich sehe, wie sie mich mit einer Mischung aus Staunen und Unbehagen mustert..mein herzlicher Gruss wird mit einem gequälten Lächeln beantwortet..Augenkontakt peinlichst gemieden. Was ist passiert?? Verzweifelt sucht ich etwas Ungewohntes an mir – vergeblich!! bemühen,die nette Forn der Höflichkeit zu bewahren…doch die Staare um sie herum ist. Die Herzlichkeit aus ihren Zeilen einst wich Befangenheit und Angst….und sehr bald verabschiedet sie sich…fast schon fluchtartig.

Einige Wochen später bekam ich auf meine schreibende Fragen diesen einen SATZ:“Ich habe nicht mit dem gerechnet, was ich an dir gesehen habe!“

 

Das ist nun schon eine Weile her und doch war es ein Schlüsselerlebnis für mich. Ich wusste immer schon, dass ich „anders“ bin, als meine Mitmenschen…und noch mehr anders, als es einige wenige „ertragen“ Für diese Menschen bin ich nicht von dieser Welt, auch wenn ich das Aussehen eines normalen Mädchens habe. Ich habe sehr lange geglaubt, dass ich mich deshalb umso mehr bemühen müsste, irgendwo dazuzugehören und schämte mich wirklich dafür, hier zu sein. In einer Zwischenwelt aus „behindert“ und „nicht-behindert“ habe ich meinen Platz gesucht und mich an alle möglichen Leute drangehängt, in der Hoffnung, einen Platz zu bekommen. Grade weil ich eingeschränkt bin, hoffte ich auf einen Wert, den die anderen mir geben und ließ mich auf vieles ein…ohne Fragen und ohne Widerspruch…ich war nur jemand, wenn andere es wollten.
Dieses Erlebnis hat stattgefunden zu einer Zeit, in der ich langsam lernte, dass ich mit meinen Platz selber schaffen kann und trotzdem im Kreise vieler anderer sein kann…als der Mensch der ich bin…mit gewissen Einschränkungen aber auch ein Mensch…in dieser Welt, in der es viel zu ERLEBEN gibt, auch mit anderen. Wenn ich mich im Spiegel betrachte, sehe ich eine durchscchnittliche Frau, etwas übergewichtig….nicht besonders hübsch und nicht abstoßend…als Frau mit  Problemen und Geschichten, die jeder hat…das eine oder andere intensiver erlebt und trotzdem einen Weg gehend.
Mittlerweile ist mein Humor in diesen Dingen schon größer, als meine Angst, irgendwo ausgestossen zu werden, denn ich finde nun nach und nach immer mehr meinen festen Platz und viele Menschen, die ein offenes Lächeln auch gern erwiedern….und auch Berührungsängste und Zweifel abgebaut werden…auf beiden Seiten.

(Foto von insektivor212, www.pixelio.de)

schloss5

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wie eine Schutzmauer fest und sicher
Sehr darauf bedacht, dass kein Spalt ihr schadet
und raubt sie auch die freie Luft zum atmen
versteckt den Ausdruck in den Augen, während der Mund immer weiter lächelt
sie bleibt bestehen
doch irgendwann wird sie schwach und gibt nach
unter dem Drang von Freiheit und Entwicklung
die Fassade bricht
oder auch nicht!
(Babsi)

 

Lebst du so, wie du meinst, dass du leben MUSST?
Handelst du so, wie du glaubst zu wissen, dass man es eben so macht?
Denkst du so, wie dir vorgegeben wurde?

Ich sehe viele Menschen, die ein scheinbar harmonisches glückliches Leben führen. Allein, zu zweit, mit oder ohne Familie, mit viel Geld und auch mit weniger. Doch sind Geld und Partner DIE Formel für Glück? Erst heute habe ich wieder einen Bericht über einen Millionär gesehen, der seinen gesamten Besitz aufgegeben und versteigert hat und das weil er des Geldes überdrüssig wurde.
Geld ist wichtig, ein Gefährte macht unser Leben noch bunter und lebenswerter und ein schönes Heim gibt uns Sicherheit und Schutz und ein gut bezahlter Job ist auch nicht zu verachten. Doch ist das wirklich alles?  Was ist Geld, wenn es letztendlich einsam macht, weil sich das ganze Leben darum dreht. Was gibt ein Partner, nur um die Angst vom Alleinsein und vom sozialen Abstieg getilgt ist?
Was ist ein Beruf, den du erlernst und ausführst, obwohl er eigentlich keine Freude bringt. Was ist das alles ohne ein Gefühl von Glück, Zufriedenheit und Liebe.
Jeder Mensch braucht etwas anderes für sein  persönliches Glück. Unser Herz und unser Bauchgefühl sind gute Wegweiser.  Sie führen uns zuverlässiger als jedes Navi sicher zu dem, was wir brauchen, um uns wohl zu fühlen. Oft werden wir abgelenkt und geblendet von Fassaden und Hinweisschildern mit der Aufschrift „So musst du leben – hier entlang bitte“
Unser Herz kennt die Antwort…und den Weg durch die Fassade aus Pflicht- und Regelbewußtsein und aus der Angst..hinaus zum weiten Horizont.
Zum Leben, was WIR leben.
Ich wünsche dir viel Spass und Freude und Mut, diesen Weg zu entdecken und zu gehen..und mir auch!

regenbogenfrau

 

 

 

 

 

 

Ich bin
was mein Herz mir vorgibt
wohin meine Seele mich führt
Ich bin das, was ich aus mir mache
Ich kann sein, wer und was ich will

Die lieben Powerfrauen Dori und Andrea haben sich mit dem Thema „Frau sein“ befasst, was mich sehr tief in mich gehen ließ…
In der Schulzeit gab es sehr viel, womit ich mit den anderen Mädels nicht mithalten konnte. Ich konnte zum Beispiel lange keine Jeans tragen weil ich nicht in der Lage war, den Knopf zuzumachen, ich konnte nur Turnschuhe tragen und kaum engere Kleidung, trotz meiner „weiblichen Rundungen“ war ich keine Frau. Das ließen mich die anderen auch deutlich spüren. Wenn ich in den Spiegel sah, war ich ein Mädchen, das „aus der art geschlagen“ war….ich war sehr unglücklich mit mir und dem, was ich NICHT konnte und was ich NICHT war.  Warum war ich nicht „normal“ wenn ich schon in einer Welt leben will, in der alles „normal“ ist (zum besseren Verständnis sei vielleicht dieser Beitrag noch empfohlen :-))
Ein Schlüsselerlebnis war damals für mich, als meine Freundin mir den Satz sagte:“ Babsi, finde dich damit ab, dass du höchstwahrscheinlich nie einen „normalen“ Freund haben wirst.“

Inzwischen habe ich mich immer mehr mit mir und auch meinem Körper und meiner Identität auseinander gesetzt und auch, wenn mich manches mal immer noch gewisse Selbstzweifel plagen:  Ich fühle mich durch und durch als Frau. Eine Frau, die nicht das  verkörpert was eine Frau laut vieler Meinungen verkörpert:
Ich bin nicht gertenschlank, ich bin VOLLSCHLANK *g*…wenn ich Kleidung kaufen möchte, dann anscheinend oft  ZU vollschlank
Ich trage keine typischen Ladyschuhe und Handtaschen, sondern suche eher nach etwas Praktischen…etwas dass meinen Bedürfnissen entspricht und dennoch gut aussieht

Das alles tue ich, weil es zu mir passt! Das macht für mich auch einen Großteil des Frauseins aus: Ich trage, und lebe genau das, was zu mir passt, denn SO fühle ich mich wohl…und strahle auch genau das auf andere aus. Trotz meiner kleinen Schwächen und vielleicht gerade deswegen weil ich kein Durchschnittstyp bin….und ich genieße die schönen Seiten des Lebens….als „nicht perfekte“ FRAU!

Ich stehe heute hier und kann mit einem neuen Selbstwertgefühl sagen: 
Ich bin ich. nicht „perfekt2 aber ICH mit ganzem Herzen

Eine Powerfrau, die  nur selber noch oft nach ihrer Power graben muß und langsam freilegt.

Eine Powerfrau, die nach vorne sieht und Rückschritte nun schneller realisiert und in etwas POsitives verwandeln kann

Eine Powerfrau, die ihren eelengarten nun pflegt und auf ihre eigene Art neue Blumen pflanzt und ihren Weg weitergeht

(Bildquelle: Pixelio)

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