Artikel-Schlagworte: „Schein“

Mond_und_Dachstein_von_Marco_Barnebeck

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Du bist mir von Nutzen, wenn du mich verurteilst. Freilich habe ich mich getäuscht, als ich das Land beschrieb, das ich nur undeutlich gesehen hatte. Ich habe die Lage diese Flusses falsch angegen und jenes Dorf vergessen. Da kommst du nun lärmend und triumphierend daher, um mir meine Irrtümer zu widerlegen. Und ich billige deine Mühe. Habe ich denn Zeit, alles zu messen, alles abzuzählen? Es kam mir darauf an, daß du die Welt von dem Berge aus, den ich gewählt habe, beurteilen solltest. Du vertiefst dich leidenschaftlich in diese Arbeit, du gehst weiter als ich in meiner Richtung. Du stehst mir dort bei, wo ich schwach war. So bin ich’s zufrieden.
(Antoine de Saint-Exupéry, Die Stadt in der Wüste)

Ich lerne aus meiner Sichtweise und von anderen. WAs ich nicht sehen kann, siehst du. Mein Fokus sitzt da, deiner dort. Keiner ist wichtiger oder besser, denn jeder Blick birgt Wahrheiten und Wichtiges. Zeige mir DEINE Wahrheit und lasse mich von ihr lernen…lasse mich inspirieren von deinen Wahrnehmungen, die ich zwar nicht immer fühlen kann aber deinen Blicken interessiert folgen werde

schloss5

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wie eine Schutzmauer fest und sicher
Sehr darauf bedacht, dass kein Spalt ihr schadet
und raubt sie auch die freie Luft zum atmen
versteckt den Ausdruck in den Augen, während der Mund immer weiter lächelt
sie bleibt bestehen
doch irgendwann wird sie schwach und gibt nach
unter dem Drang von Freiheit und Entwicklung
die Fassade bricht
oder auch nicht!
(Babsi)

 

Lebst du so, wie du meinst, dass du leben MUSST?
Handelst du so, wie du glaubst zu wissen, dass man es eben so macht?
Denkst du so, wie dir vorgegeben wurde?

Ich sehe viele Menschen, die ein scheinbar harmonisches glückliches Leben führen. Allein, zu zweit, mit oder ohne Familie, mit viel Geld und auch mit weniger. Doch sind Geld und Partner DIE Formel für Glück? Erst heute habe ich wieder einen Bericht über einen Millionär gesehen, der seinen gesamten Besitz aufgegeben und versteigert hat und das weil er des Geldes überdrüssig wurde.
Geld ist wichtig, ein Gefährte macht unser Leben noch bunter und lebenswerter und ein schönes Heim gibt uns Sicherheit und Schutz und ein gut bezahlter Job ist auch nicht zu verachten. Doch ist das wirklich alles?  Was ist Geld, wenn es letztendlich einsam macht, weil sich das ganze Leben darum dreht. Was gibt ein Partner, nur um die Angst vom Alleinsein und vom sozialen Abstieg getilgt ist?
Was ist ein Beruf, den du erlernst und ausführst, obwohl er eigentlich keine Freude bringt. Was ist das alles ohne ein Gefühl von Glück, Zufriedenheit und Liebe.
Jeder Mensch braucht etwas anderes für sein  persönliches Glück. Unser Herz und unser Bauchgefühl sind gute Wegweiser.  Sie führen uns zuverlässiger als jedes Navi sicher zu dem, was wir brauchen, um uns wohl zu fühlen. Oft werden wir abgelenkt und geblendet von Fassaden und Hinweisschildern mit der Aufschrift „So musst du leben – hier entlang bitte“
Unser Herz kennt die Antwort…und den Weg durch die Fassade aus Pflicht- und Regelbewußtsein und aus der Angst..hinaus zum weiten Horizont.
Zum Leben, was WIR leben.
Ich wünsche dir viel Spass und Freude und Mut, diesen Weg zu entdecken und zu gehen..und mir auch!

pokal

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Drei Frauen wollten am Brunnen Wasser holen. Nicht weit davon saß ein alter Mann auf einer Bank und hörte zu, wie die Frauen ihre Söhne lobten.

„Mein Sohn“, sagte die erste, „ist so geschickt, daß er alle anderen hinter sich läßt …“ „Mein Sohn“, sagte die zweite, „singt so schön wie die Nachtigall! Es gibt keinen, der eine so schöne Stimme hat wie er …“

„Und warum lobst du deinen Sohn nicht?“ fragten sie die dritte, als diese schwieg. „Er hat nichts, was ich loben könnte“, entgegnete sie. „Mein Sohn ist nur ein gewöhnlicher Knabe, er hat nichts Besonderes an sich und in sich …“

Die Frauen füllten ihre Eimer und gingen heim. Der alte Mann aber ging langsam hinter ihnen her. Die Eimer waren schwer und die abgearbeiteten Hände schwach. Deshalb legten die Frauen eine Ruhepause ein, denn der Rücken tat ihnen weh.

Da kamen ihnen drei Jungen entgegen. Der erste stellte sich auf die Hände und schlug Rad um Rad. Die Frauen riefen: „Welch ein geschickter Junge!“ Der zweite sang so herrlich wie die Nachtigall, und die Frauen lauschten andachtsvoll mit Tränen in den Augen. Der dritte Junge lief zu seiner Mutter, hob die Eimer auf und trug sie heim.

Da fragten die Frauen den alten Mann: „Was sagst du zu unseren Söhnen?“ „Wo sind eure Söhne?“ fragte der alte Mann verwundert. „Ich sehe nur einen einzigen Sohn!“

Rad schlagen zu können
gut zu singen

schnell zu sein
immer auf alles eine Antwort zu wissen
keine Schwächen zeigen
immer das Richtige tun
(alles besser als die anderen!!JA)

ich frage mich: bei all der Zeit, die wir DAMIT beschäftigt sind…bleibt dann noch Zeit für UNS?

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