venedig

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine Sonnenbrille trägst du als Markenzeichen
versteckt den Blick auf deine Augen
Eine Kappe tief ins Gesicht gezogen
so kannst du wunderbar dich unsichtbar machen
vor der Welt und vor DIR

Deine Worte kommen so
wie du denkst, dass sie andere hören wollen
du bist ganz klein
möchtest anderen etwas geben
und sie größer als dich werden lassen
und wenn du weinst dann sieht es keiner
denn die Tränen bahnen sich ihren Weg
in dich hinein

Dein wertvollstes Geschenk verbirgst du in einer glänzenden Hülle
es will geöffnet werden
doch du siehst nur das Außen,
den Glanz, der von DIR auf diese Hülle fällt.

Lege deine Maske ab
lass diese Hülle um dich fallen
mach dich zerbrechlicher
und dafür ein bisschen mehr
DU!

Auch ich habe sehr lange eine Maske getragen ohne dass ichs gemerkt habe. Hab mich versteckt vor den anderen, doch am meisten vor mir. Wie beim „blinde Kuh“ spielen bin ich durch die Dunkelheit gestolpert, ohne zu wissen, was ich überhaupt suche. MICH. Erst nach und nach hab ich gesehen, dass da noch mehr da ist..unter dieser Hülle die ein Teil von mir ist…aber nie alles von mir zeigte….sie ist da..als Schutz und ein wichtiger Teil von mir, der mir ganz wichtig ist.
Nach und nach fällt ein Stückchen dieser Maske mit jedem Teil, den ich in mir entdecke und zulasse und auch nach außen trage…immer mehr und mehr rückt dieseR teil von mir in den Hintergrund..macht Platz für neue Seiten, Ideen und Möglichkeiten und Gedanken…diese Maske hat mir gute Dienste erwiesen…nun brauch ich sie…immer noch! aber nicht mehr sooft.
Ich freu mich über jeden Teil von DIR, den du bereit bist nach außen- zu MIR- zu tragen

18 Kommentare zu „Die Maske“

  • Liebe Babsi,

    Du solltest Songtexte schreiben. Damit könntest Du ein Vermögen verdienen!

    Manchmal erlaubt uns gerade eine Maske, so zu sein, wie wir sein wollen. Denk‘ nur mal an Fasching (wie sagt man bei Euch in Österreich dazu?). Da verkleiden wir uns und können endlich mal alles tun, was uns einfällt.

    Gute Nacht,
    Jürgen

  • Liebe Babsi,

    ich bin vermutlich Loriot-geschädigt: Ich möchte seriös antworten, mir fällt aber immer nur DAS ein:
    (siehe unten). Wo es einmal raus ist, ist es auch herum.
    Masken werden manchmal wie ein Teil von uns. Was ist Maske, was nicht. Gut, dass du daran erinnerst.
    Jetzt aber das Video, dumme Assoziation, aber eben Loriot…

    Liebe Grüße, Jörg

  • Dein Glück, es kommt nicht…
    Dann hier der Link, ist dezenter:
    http://www.youtube.com/watch?v=M7JqoqOTYe0

  • Erika:

    Liebste Babsi,
    danke Dir für den Beitrag und das schöne Bild. Masken erinnern an Fasching, viele lieben es sich zu verstecken , in andere Rollen zu schlüpfen. Vielleicht mag ich es nicht, weil ich mich gar nicht verstellen kann. Ich kann keine Maske tragen, kann mich nicht verstellen und verstecken, ich zeig mich so wie ich bin. Früher wäre ich trotzdem gerne anders gewesen, habe mich aber nicht hinter einer bewussten Maske versteckt, war vielleicht unsicher …. Wenn man Menschen ins Herz schauen kann, fallen oft die Masken. Mich erinnert es an eine Frau bei einem Seminar, die sich öffnete und erzählte, dass sie noch nie zuvor ihr wahres Gesicht gezeigt hätte so wie an dem WE, weil sie in einer Männerwelt arbeitet und immer eine Maske trägt. Das hatte mich sehr berührt und es war schön, zu sehen, wie die Maske fiel und Tränen auslösten.
    Ich kann mich immer mehr annehmen, so wie ich bin und das macht mich frei und glücklich.
    Alles Liebe zu Dir und Danke
    herzlichst grüßt Dich
    Erika, maskenlos

  • Liebe Babsi,
    ich denke, dass keiner von uns sagen kann, dass er noch nie eine Maske getragen hat, oder gar immer noch trägt.

    Und m.E. ist es wirklich besser, wenn wir zu uns stehen und die Masken ablegen und einfach nur wir selbst sind, dass dies nicht immer so leicht ist, ist klar.

    Wenn wir uns selbst vertrauen und auch den anderen Menschen mehr vertrauen, dann werden wir vielleicht nicht mehr so oft enttäuscht und dann brauchen wir uns auch nicht mehr hinter Masken zu verstecken.

    Das positive Denken fällt auch nicht immer leicht, doch wenn wir uns in melancholischen Gedanken verstricken, dann ist das nicht unbedingt hilfreich, denn das versetzt uns auch in diese Schwingungen, die „angreifbar“ und „verletztlich“ machen.

    Du bist O.K., so wie du bist!

    Von Herzen
    Doris

  • admin:

    Lieber Jürgen
    DAnke danke, da werd ich nun echt ganz verlegen *freu* na solang ich nicht singen muß?:-) damit kann ich zumindest Emily in die Flucht schlagen.
    Für mich haben Masken mehrere Funktionen und je nachdem, wie wir uns entscheiden benutzen wir sie…und ich finde sie sogar notwendig ab und an solang wir manchem Gegenüber und uns selber auch mal einen Blick hinter die Kulissen erlauben 🙂

    ganz ganz liebe Grüße von Babsi

  • admin:

    LIeber Jörg
    ich finde es einfach nur köstlich, danke für dieses Video und du bist herzlich dazu eingeladen immer wieder was reinzuposten 🙂
    ich kenne einiges von LOriot (hatten einiges auch in den Seminaren)…aber anscheinend noch zuwenig
    hier ein beispiel bei dem ich im Seminar regelrecht Bauchwehh hatte…passt sogar zu Ostern gg
    http://www.youtube.com/watch?v=bHR_aU1TKZ8

    Masken sind ein Teil von uns und oft wissen wir selber nicht mehr, was dann zu uns gehört…

    noch immer lachende Grüße von Babsi

  • admin:

    Du liebe Erika Maskenlos 🙂
    DU bist wunderbar, wie du dich gibst, du brauchst keine Maske.
    Ich habe Masken getragen, die aber nicht meine waren. Wie ich schon oben zu Jürgen schrieb, Masken können von Zeit zu Zeit sehr nützlich sein. Eine Maske ist für mich auch nicht zwangsläufig verstellen…höchstens verstecken..
    ojee ich hoffe, du verstehst mich etwas?;:)

    ich bin da wie du, jeder der mich etwas kennt, der weiß sofort, wies um mich steht. Und das ist doch auch schön so bei uns beiden, nicht wahr, du liebe maskenlose Erika?:)

    allerliebste Grüße von Babsi♥

  • admin:

    LIebe Doris
    wie ich schon im ersten Kommentar geschrieben habe, Masken können hilfreich schon sein, jenachdem wie man sie einsetzt. in meinem Beitrag gings natürlich um die Maske hinter der sich viele verstecken.
    Genau, ich glaub auch, jeder trägt ab und an Masken.

    Hier gilt halt auch wieder so ein bisserl die goldene Mittelwegmaske?

    Du bist ok, wie du bist! Diesen Satz unterstreich ich sofort und sende ihn hinaus…auch an dich!
    HERZlichste Grüße von Babsi

  • Liebste Babsi, wieder einmal bin ich sehr beeindruckt sowohl vom Inhalt als auch von der Form Deiner Worte… Jürgen hat recht, das klingt wie ein Songtext.

    Ich glaube auch, dass wir alle unsere Masken tragen, die sind oft hilfreich, im Beruf, im Umgang mit Mitarbeitern und Chefs, Menschen, denen man „nicht aus dem Weg gehen kann“… Es gibt doch so einen Film, wo einer immer nur die Wahrheit sagen kann, das geht dann komplett schief. Diese Masken sind manchmal eben auch ein Schutz; solange wir uns dabei nicht komplett verbiegen, ist es ok. Und mit unseren Liebsten sollten wir optimalerweise maskenlos sein…meine Meinung, schön wenn man es leben kann.

    Schlimm ist es für mich, wenn die Maske aus aufgepumpten Lippen und gebotoxter Stirn besteht, dann ist kein Leben mehr im Gesicht und auch kein Gefühl, schrecklich.

    Und danke Jörg für die Erinnerung an diesen grandiosen Loriot-Sketch, Maske- welche Maske , immer wieder zum wegschreien…

    Allerliebste Samstagabendgrüsse Andrea

  • Erika:

    Danke Dir, Du liebe Babsi, und wie ich Dich verstehe….
    ich schreibe immer grad drauf los, wie es mir in den Sinn kommt für mich. Erst hinterher lese ich und denke auch manchmal, hoffentlich kommt es auch so rüber, wie ich´s gemeint hab,aber ich denke schon.
    Ja, wir verstehen uns und wir geben uns so wie wir sind gell ? und es wird immer besser mit dem Selbst-Annehmen… 🙂
    herzlichst grüßt Dich Erika

  • Erika:

    und danke für den Loriot, 🙂
    auch Jörg
    ich lach mich grad kaputt 🙂

  • admin:

    LIebste Andrea

    Ich kann ja mal bei „Silbermond“anfragen *lach* wobei ihre Texte schon zum Teil etwas´Besonderes sind.

    wie schon erwähnt, mein Beitrag handelt eher von dem nicht Ablegen könnens der Maske. Ich geb dir recht, manchesmal braucht man sie einfach. Schlimm wirds wenn man sich eben selber nimmer findet.

    was du zum Botox meinst, da kann ich nur sagen: hier leidet wohl nicht nur der, der schön sein will sondern auch die Schönheit. Klarer Fall von Resonanzgesetz….oder?:)

    übrigens ich glaube, wenn ich DIR gegenübersteh wäre meine Maske schnell am fallen.

    allerliebste Sonntagsgrüße von Babsi

  • admin:

    Stimmt, liebste Erika. Behalte dir diesen Stil, das wäre sozusagen eine kleine Bitte an dich *lächel*
    liebe-volle Grüße von Babsi

  • Liebe Babsi,
    fuer mich gab es schon Situationen, da konnte ich nicht mein wahres Gesicht zeigen. – Um mich selbst zu schuetzen liess ich das Visier fallen or verdeckte mein Gesicht hinter einer Maske.
    Bei Freunden zeige ich mich immer „ungeschuetzt“/“offen“ und auch sehr direkt => ungeschminkt!

    Einen lichtvollen Montag fuer dich,
    sehr herzlich
    Radegundis

  • Liebste Babsi,
    ich sehe und spüre das, wie du deine Maske nach und nach gehen lasst. Das ist einfach WOW! Das ist sehr mutig, aber es öffnet dich auch für alles Schöne ganz, ganz weit…
    Ich drück dich ganz lieb, Elisabeth 🙂

  • admin:

    Liebe Gundy
    so ist es auch richtig und gut diese Maske zu nutzen 🙂 deine Freude sehen dafür dein wahres Strahlen..damit gibst du etwas sehr Schönes.
    liebe Montagsgrüße sendet dir
    Babsi

  • admin:

    Liebste Elisabeth
    manchmal weiß ich selber nicht, was nun Maske ist und was nicht…..
    danke für deine sehr erMUTIGENDEN zeilen.
    mut ja gehört dazu aber wir bekommen auch soviel dafür stimmts?:)
    eine ganz liebe herzliche Umarmung von Babsi

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