Archiv für die Kategorie „Erlebnisse“

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Eine weitere Reise ist zu Ende und ich gewöhne mich nur langsam wieder um von den warmen 33 grad auf die etwas frischeren 5 grad in Wien. Viele neue Eindrücke gesammelt..
mitgenommen und wirken lassen.
Neue faszinierende Lebensweisen und Landschaften in mich aufgenommen. Ich habe mich sehr wohl gefühlt, fast schon ein wenig heimisch, auch wenn ich noch nie da war.
Die lange  Reise von  10 Stunden Flug und 5 Stunden Autofahrt inklusive Wartezeiten hat sich gelohnt und ein kleines Paradies hat sich uns offenbart mit wunderschöner Natur, traumhafter Strandidylle und sehr freundliochen,hilfsbereiten Menschen.
Einige meiner Ängste dem Meer übergeben beim Lichterfest (2.11)
einen Blick in den Dschungel auf dem sicheren Elefantenrücken erhascht
das Vertrauen spürend,
dass ich mich selber tragen kann, 
mich auf mein Gespür verlassen kann
in allen Situationen.

Insel der Sonne

lockst und winkst

am Ziel einer langen Reise

Am Mittwoch um 23.20 hebt der Flieger ab nach Bangkok. Nach einer Nacht in einem schönen Hotel gehts am Freitag mit der Fähre nach Koh Chang, wo wir schon erwartet werden.
Hier werde ich eine schöne Zeit verbringen.

Für einen Tag durfte der kleine Amadé zu mir weil sein Frauchen (meine Stiefschwester) einiges zu tun hatte.  Bei  dem kleinen Kerl hält sich bei mir das Schniefen und Rotzen in GRenzen also sagte ich JA 🙂

Gleich auf dem Teppich gemütlich gemacht

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und Position bezogen

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unterm Sofa kann ich soooo schön Verstecken spielen

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Bin ich nicht ein süßes unschuldiges Kerlchen Kerlchen??

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und Babsi hat dafür warme Füßchen *g*

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ist das anstrengend!!!!! schnell etwas erholen

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bevors mitn posieren weiter geht

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Jeder Abschied bedeutet, Altes hinter sich zu lassen, Freunde zu verlassen, mit lieb gewordenen Gewohnheiten zu brechen, Traurigkeit, manchmal sogar Schmerz, aber immer auch die Freude auf Neues, Abenteuer, neue Freunde und den nächsten Schritt vorwärts auf dem Weg des Lebens
(Dominic Konzelmann)

Gestern war der Tag des Abschiedes. Erst in der letzten Woche traf ich Personen, mit de´nen ich mehr Zeit verbracht habe. Mit eine4m lachenden und einem weinenden Auge stieg ich zu meiner Mutter ins Auto, vollbepackt mit netten und lustigen Erinnerungen- auf dem Weg in mein altes zu Hause.  Oder doch neu?  Neues tut sich hier gerade auf für mich. Alte und auch neue Bekanntschaften und FReundschaften- ein KOmmen und ein Gehen…

strauss

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Lachen

O nehmt es mir nicht übel,
Wenn über euch ich lache,
Weil ich einmal muß lachen!
Ich lach‘, um nur zu lachen,
Selbst über mich nicht minder
Als über euch ich lache;
Und nehm‘ es auch nicht übel,
Daß über mich ihr lachet,
Wenn ihr nicht seid im Stande,
Selbst über euch zu lachen.

(Friedrich Rückert)

Der Spruch „ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag“ ist für mich nur zu wahr. und selbst, wenn ich mal nicht lachen kann,schenke ich anderen gerne ein kleines Lächeln. Es ist schade, dass viele nur noch mit herabgezogenen Mundwinkeln durchs Leben gehn, ob in den Öffentlichen, ob in den Strassen..ja auch hier bei der Reha. Ja,manche scheinen es gar verlernt zu haben.
Ich lache sehr gerne, mit anderen, mit mir, über mich..auch gern mal über andere, wenn es natürlich angebracht ist 🙂

An meinem Tisch geht es immer sehr sehr fröhlich zu und wir sind der einzige Tisch an dem öfters gelacht wird. Meine Tischgefährten meinten heute zu mir, ob i ch mir zufällig den Tisch ausgewählt habe (BEIM Zimmerumzug wurde auch der Tisch gewechselt)

Ich möchte mein Lachen immer weiter tragen, über mich zu anderen, euch allen!!bis ins Herz hinein.

baer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sich über die Kleinigkeiten des Lebens hinwegzusetzen, ohne sich dadurch verbittern zu lassen, ist die Grundbedingung einer weisen Lebenskunst.
(Wilhelm Vogel)

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Lebenskunst ist: zu leben, ohne sich seine Bedürfnisse von der Reklame oder den Nachbarn vorschreiben zu lassen
( Prof. Querulix, (*1946), deutscher Aphoristiker und Satiriker)

Diese beiden Sätze birgen für mich soviel Wahrheit. Nicht oft aber doch immer wieder treffe ich hier (und auch im normalen Alltag) auf Menschen, die mit gar nichts zufrieden sind;  das Essen ist nicht gut, die Therapien zu lasch oder zuviel, zuwenig…..mein Navhbar hat doch was völlig anderes, warum muß ich DAS alles machen?? in der anderen Reha war es viel besser und HIER komme ich nicht mehr her!!!!
Ich bin hierhergekommen mit einer positiven Erwartungshaltung, ich wollte etwas für mich und meinen Körper tun. Ich wollte wieder mehr Kraft bekommen, meinen Körper meiner Situation entsprechend richtig zu steuern und natürlich sollte der Spass auch nicht zu kurz kommen.*g*

Vielleicht liegt es daran, dass ich diese Maßnahme ohne Zwang sehe, im Gegensaz zu anderen sehr gut unterwegs bin und auch „jünger und idealistischer denke“? Diese Verbitterung breitet sich uner diesen wenigen
Menschen wie eine Seuche aus und gemeinsam zu jammern setzt eine ungeheure Energie frei, von der ich mich zum Glück sehr gut abkapseln kann.

Dies hier ist eine Sonderkrankenanstalt mit Krankenhauscharakter und obwohl ich nun keine Vergleiche habe finde ich, nicht umsonst ist dieses Zentrum unter den ersten 10 in der Statistik. Beschwerden werden ernst genommen, und ich kann zb nun gemütlich in meinem Einzelzimmer verweilen und freu micheinfach, über das, wasich diese Woche schon geschafft habe. Breite meine Arme weit aus, um zu empfangen, was mir geschenkt wird an Möglichkeiten. Auch etwas, was nicht so läuft, wie ich es mir vorgestellt habe, nehme ich auf und schaue gespannt, was ich daraus machen kann. Ich warte mit Spannung und lerne mit Freude

laabimwalde

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto:  Blick vom Balkon

Nun habe ich mich schon langsam hier etwas eingelebt in der schönen Wienerwaldgegend. Meine Tage sind jetzt schon ziemlich eingeteilt, und trotzdem bleiben dazwischen immer wieder ein paar Löcher, die ich noch mehr nutzen möchte,

Mein Tag beginnt mit Frühstück um 7.15, dank meiner Zimmergefährtin, die keinen guten Schlaf hat bin ich schon kurz nach 6 munter. Es fällt mir leichter als ich dachte, das früher aufstehen. um 8.30 hab ich meistens eine halbe Stunde Wirbelsäulengymnastik im Wasser, für mich eher ein Gleichgewichtstraining *lach*
Danach kommt meistens eine Elektrotherapie, bei der mir 8 Minuten ein Ultraschall mit Stróm verpasst wird. Das soll die Durchblutung fördern 🙂
Dann folgt für mich Ausdauertraining am Heimtraner, wobei ich demnächst noch andere Geräte benutzen darf. Vordergründig Gleichgewichtsübungen. So darf ich zb auf einem Kreisel balancieren. Mein erster Aufschrei war:“Betrunken muß sich genauso anfühlen, plötzlich dreht sich alles“
Das war der Vormittag. Nachmittags folgt dann noch Physiotherapie und freies Schwimmen, wo ich nach herzenslust paddeln darf :))))
Nächste Woche kommen dann noch hinzu: Massage (leider nur 10 min),ERnährungsberatung und auch Ergo. Nebenbei werden auch kreative Sachen angeboten wie Malen oder bastelnoder auch Bewegungstraining…Gestern hab ich mich im Yoga versucht und demnächst werde ich mir mal das Quigong ansehen bzw anfühlen  🙂

Den SAmstag Nachmittag und Sonntag hab ich frei und werde die Gelegenheit nutzen, mal in den Wald zu gehen und diese schöne Landschaft genießen.

Eine etwas schwierigere Situation an die ich mich mittlerweile auch schon anpassen konnte, ist das Zimmer denn gegen meiner Erwartung bekam ich kein Einzelzimmer. So fehlt mir jeglicher Rückzugsraum einfach sehr und auch etwas der Schlaf  🙂
Meine Zimmergenossin ist eine total süße 75 jährige Dame, die nach dem 2ten Schlaganfall nun 4 Monate Reha hinter sich hatte und eigentlich nur noch heim möchte. Sie dämmert meistens schon gegen halb 9 abends ein und ich möchte sie dann natürlich nicht stören, jedoch ist schon sehr bald Zimmerruhe, in der alle auf ihren Zimmern sein sollen.
Ich hatte ein sehr schlechtes Gewissen, weil ich trotz aller <Sympatie doch lieber ein Einzelzimmer wollte. Sätze wie“Ich sollte..“ Ich müßte…“ hab ich dann einfach ignoriert. Aber solange die Situation so ist, möchte ich das Beste daraus machen, denn ich merke auch, wie sie sich freut, dass sie jemanden zum unterhakten hat.

Ich bin das Küken wohl wieder hier und einer der wenigen die ohne eine OP oder Unfall hergekommen sind. Viele sind hier aufgrund eines Schlaganfalles, Kopf oder HüftOP, oder oder….
Für mich ist es etwas anderes, ob jemand von Geburt an oder durch solche Schickschalsschläge eingeschränkt ist.Obwohl ich doch so einiges an Einschränkung habe, fühle ich mich größtenteils gesund und vital und spüre, wie wichtig es für mich ist an und mit mir und meinem Körper zu arbeiten  🙂

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