Archiv für die Kategorie „Erlebnisse“
Da ist sie nun gestanden.
Mit großen Augen schaut sie sich um
was hat sie da gemacht
ist es wirklich sie gewesen?
Nach Mut hatte sie gerufen
Denn alleine fühlte sie sich schwach
Wie ein wärmender Schleier legt er sich über sie
Du brauchst nicht zu warten,
dass andere ihn dir schicken
Ich bin in dir!
bin für dich da!
Am Wochenende hatte ich bei einer weiteren Gruppenselbsterfahrung die Gelegenheit, einige kleine Aufstellungen zu erleben. Viele verschiedene Themen wurden anhand von Aufstellungen beleuchtet, besprochen und dann anhand lösungsorientierter Ansätze neu aufgestellt. Eine riesige Dynamik aus Bildern, Emotionen und Sätzen, entstanden aus der gefühlten Situation im Hier und Jetzt. Was könnte sein? Welche Kräfte schlummern tief in uns?
Meine Themen waren bzw sind der Mut und die Eigenverantwortung. Faszinierend, was sie für ein Eigenleben entwickelten. Auch zu beobachten, wie ich mich (besser gesagt das Mädel, dass mich repräsentierte) mutig zur Verantwortung stellte, so selbstverständlich….
Der Mut der in mir ruht als ein Teil von mir, der sich langsam den Weg nach Außen sucht…DURCH MICH. Ich habe ihn in mir. Dennoch, wenn ich wieder fühle, dass ich mehr brauche schließe ich die Augen und stelle mir vor, wie er mir von oben gesendet wird….bis tief in mein Herz hinein..wie auch liebe liebe Herzensmenschen mich immer wieder damit stärken. Ich DANKE allen dafür!!!und lasse mich weiter treiben..hoch hinaus mit dem Mut zur Liebe!!
Ungewöhnliches Wagen
Als ich 15 war, bin ich viel mit meiner Tante und einem Freund in Dorfdiscos gegangen. Ich und der Freund waren immer die ersten auf der Tanzfläche. Keiner traute sich zurecht den Anfang zu machen. Wundernde Blicke zu uns, denn auch ich habe einen eigenen Tanzstil ( Aber zumindest rhythmisch *gg*) Es dauerte ein paar Tänze, dann war die Tanzfläche voll. Mir war es immer etwas unangenehm so allein fast auf der Tanzfläche, doch der Schwung und die Musik trieben mich an, ließen mich tanzen, hüpfen, lachen und drehen….
In dem Film „Little Miss Sunshine“ geht es um die 7 jährige Olive die gerne am „Little Miss Sunshine Wettbewerb“ teilnehmen möchte. Ihre Familie unterstützt sie dabei und tritt die weite Reise zum Wettbewerb an. Doch schon bald gibt es Probleme, sei es mit dem Wagen, unkontrollierten Wutausbrüchen von dem bis dahin schweigenden Bruder oder auch das Ableben des geliebten Opas der nun die Reise im Kofferraum fortsetzen muss.
So ungewöhnlich diese Familie ist und auch dann schließlich zusammenwächst, so ungewöhnlich ist Olives Auftritt dann. SUPERFREAKIG!!!Witzig! Ungewohnt! Energiegeladen! Inmitten von ihren Kandidaten die eher lebendigen Puppen gleichen.
Ein wirklich süßer Film, der bei mir noch nachhaltig wirkt.
Bemühen wir uns doch immer wieder alles RICHTIG zu machen, bloss nicht aus der Norm zu fallen oder gar AUF-fallen. Die Angst, dass schlecht über uns geredet wird oder wirr am Ende alleine da stehen lässt es nicht zu, einfach seinen Gefühlen nachzugehen.
Wagen wir es.. in kleinen Schritten. Auf der Straße singen, in der ruhigen Straßenbahn laut lachen, fremden Memschen ein liebes HALLO zuzurufen, verrückt zu tanzen,….
ZEIG WER DU BIST
MACH WAS DU KANNST UND WILLST
BE SPECIAL 🙂
und warte ab, was passiert
Und sollten andere lachen ; du verlierst nichts, du kannst nur gewinnen!!
Die bekommt auch die „Scheiß drauf“ Einstellung von Olives älterem Vruder einen Sinn
Verrückte Grüße

(Bild by Babsi gemalt)
Interessiert schauten sie ihr zu
Wie sie für ihre Augen komplizierteren Techniken
Ein Bild präsentierte
Voller Farben und Wärme
So ein e Zeitverschwendung
In dieser Zeit hättest du abdere Dinge machen können
Aber es macht mir Freude
Das können andere noch schneller,warum tust du dir diese Arbeit an?
Es macht mir Freude
Einfach nur Freude
Und das Ergebnis ist für euch
Oft ist es einfach nur die Freude am Tun
Kein besonderer Nutzen sichtbar
In eine Gemeinschaft zusammenfinden
Vorsichtiges noch unsicheres leicht abwesendes herantasten
Suchen und finden in Gesprächen, Gesten, Lächeln
Ausloten von Nähe und Distanz
Seinen Platz einnehmen
Kommunizieren
Austauschen
Ich war nie ein Gruppentyp. Gruppen machten mir Angst, da sie mir das Gefühl vermittelten, es gehe um Macht und darum, der oder die Beste zu sein. Ich konnte und wollte mich nie durchsetzen und blieb für mich alleine als Einzelkämpfer.
Nun ist es Zeit in dieser Richtung einiges aufzuarbeiten und dazu bieten mir die LSB Seminare reichlich Gelegenheit. Schon im allerersten Seminar fanden sich 5 Menschen, die zusammen in einer Peergroup sich gegenseitig und persönlich austauschen wollten, zuerst nur zwecks Praktikumsstunden sammeln. Mit der Zeit entwickelten sich immer tiefere und persönlichere Themen innerhalb der Gruppe. Es war eine Gruppenharmonie selbst für mich zu spüren..selbst die kleinen unbewußten Machtkämpfe wurden friedlich und sachlich ausgetragen. Und jeder steuerte seinen Teil bei. Eine wichtige Lernerfahrung für mich. Die Gruppe gestaltet jeder mit, ob aktiv oder passiv…zusammen ergeben wir ein buntes Mosaikteilchen.
Für mich wie eine Therapie, immer wieder nun neu zu lernen, mich in einer Gruppe hineinfallen zu lassen und auch mich miteinzubringen. Lang gescheut.
In Diesem Seminar letztes Wochenende waren auch viele Leute die ich noch nicht kannte. Am ersten Tag begann das vorsichtige Herantasten. Man blieb gern bei den Menschen, die sich schon kennen., auch in den Kleingruppenarbeiten. Dieses Mal wählte ich absichtlich Personen, die ich noch nicht kannte, es waren lustige Runden die mit jedem Teilnehmer, der kam oder ging sich verändert.
In dem Seminar das nun war ging es übrigens um das Thema Sexualberatung und obwohl das für mich das bisher informationsreichste und vollste Wochenende war bin ich sehr energiegeladen wieder nach Hause gekommen. Ich kann behaupten, nun wieder etwas mehr aufgeklärt zu sein J Ein spannendes hochsensibles Thema.
Vorne tiefer Abgrund
der schmaler Weg zur anderen Seite
scheinbar unüberwindbare Hindernisse?
Den Blick nach oben gerichtet
mit einer Mischung aus Unsicherheit und Mut
immer weiter
den Abgrund
hinauf
gesäumt von Blumen
lohnt es sich
bis zum Schluss
**************
Dieses kleine Abenteuer
ein symbolisches Schlüsselerlebnis für mich.
Noch ganz am Anfang stehend vernahm ich die Worte
„Geh zurück, das schaffst du nicht“, „Es ist zu schwer für dich“
dazwischen
„Willst du weitergehen? Dann tu es!“
Über eine schmale Brücke unter der wunderschön,
fast bedrohlich die Felsen
tapfer dern Meeresgewalten standhalten.
Etwas wackelig, mit dem kitzelnden Verlangen zum weitergehn.
Weiter zur nächsten Herausforderung aus hohen Stufen,
die kleine große bestimmte und starke Schritte forderten.
Triumphierend,
gehalten durch ein kleines Netz aus Sicherheit, Stufe um Stuf
gesäumt von kleinen Stolpersteinchen,
mal kriechend, mal auf den Allerwertesten passierend, mal kletternd
so wie im Leben jede neue Herausforderung neu zu besteigen ist
Am Ziel von Stolz und Zufriedenheit empfangen
Allein mit mir
stehe ich im JETZT
nehme das Geschenk dieses Tages
rieche die salzige Luft des Meeres
fühle die ureigene Atmosphäre
den Zauber dieses Bildes
HIER UND JETZT
nehme ich es auf
den Frieden
die Farben
den Wind
nehme es mit
wann immer ich es wieder brauche
Diese wunderschöne Stimmung ist fest in meinem Herzen verankert und erhellen diesen grauen Novembertag. Das Hier und Jetzt ist ein Geschenk.
Da mich nun alle schon am Elefanten sehen möchte ich die Fantasie gerne mal etwas befriedigen. Zum Glück hatte ich ja eine kleine Tarnkappe. Über Stock und Steine ging es durch den Dschungel.
Vorsichtig bedacht
einen Schritt bach dem anderen gemacht
jeden wohl überlegt und so sicher
wie selbstverszändlich und doch so vorsichtig.
schön da oben, diesen überblick zu genießen und zu singen…“probiers mal mit gemütlichkeit“
Ich habe meine Liebe zu diesen großen sanften Riesen entdeckt und hätte ihnen zum Dank gleich eine ganze Bananenstaude gegeben.









