Archiv für die Kategorie „Ausbildung“

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In  eine Gemeinschaft zusammenfinden

Vorsichtiges noch unsicheres leicht abwesendes herantasten

Suchen und finden in Gesprächen,  Gesten, Lächeln

Ausloten von Nähe und Distanz

Seinen Platz einnehmen

Kommunizieren

Austauschen

 Ich war nie ein Gruppentyp. Gruppen machten mir Angst, da sie mir das Gefühl vermittelten, es gehe um Macht und darum, der oder die Beste zu sein. Ich konnte und wollte mich nie durchsetzen und blieb für mich alleine als Einzelkämpfer.
Nun ist es Zeit in dieser Richtung einiges aufzuarbeiten und dazu bieten mir die LSB Seminare reichlich Gelegenheit. Schon im allerersten Seminar fanden sich 5 Menschen, die zusammen in einer Peergroup sich gegenseitig und persönlich austauschen wollten, zuerst nur zwecks Praktikumsstunden sammeln. Mit der Zeit entwickelten sich immer tiefere und persönlichere Themen innerhalb der Gruppe.  Es war eine Gruppenharmonie selbst für mich zu spüren..selbst die kleinen unbewußten Machtkämpfe wurden friedlich und sachlich ausgetragen.  Und jeder steuerte seinen Teil bei.  Eine wichtige Lernerfahrung für mich. Die Gruppe gestaltet jeder mit, ob aktiv oder passiv…zusammen ergeben wir ein buntes Mosaikteilchen.
Für mich wie eine Therapie, immer wieder nun neu zu lernen, mich in einer Gruppe hineinfallen zu lassen und auch mich miteinzubringen. Lang gescheut.

In  Diesem Seminar letztes Wochenende waren auch viele Leute die ich noch nicht kannte. Am ersten Tag begann das vorsichtige Herantasten. Man blieb gern bei den Menschen, die sich schon kennen., auch in den Kleingruppenarbeiten. Dieses Mal wählte ich absichtlich Personen, die ich noch nicht kannte, es waren lustige Runden die mit jedem Teilnehmer, der kam oder ging  sich verändert.

 In dem Seminar das nun war ging es übrigens um das Thema Sexualberatung und obwohl das für mich das bisher informationsreichste und vollste Wochenende war bin ich sehr energiegeladen wieder nach Hause gekommen. Ich kann behaupten, nun wieder etwas mehr aufgeklärt zu sein J Ein spannendes hochsensibles Thema.

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Nach längerer Pause fand nun das nächste LSB Seminar statt. Gruppenselbsterfahrung. Sehr neugierig fuhr ich Freitag Nachmittag zum Seminarort. Es war schön, bekannte Gesichter wiederzusehen aber auch neue kennenzulernen. Ich habe mir versucht auszumalen, was nun auf uns zukommt. Wie auch immer, das Thema heißt ja „Selbsterfahrung“ 🙂 und für mich war es eíne.

Es es lief so ab: unter der Leitung eines Therapeuten durften freiwillige ein Thema von sich schildern. Dies wurde von den anderen besprochen, Hypothesen und „Babysteps“ erarbeitet. Von 11 Teilnehmern waren es mit mir 4 die sich meldeten. Ich habe gezögert und mußte mich doch etwas überwinden, mich zu melden. Aber schließlich ist es ja auch mein Raum mit und den wollte ich nutzen. Am Freitag waren die ersten 2 dran.  Es waren u.a doch sehr persönliche Probleme und die Gruppe war in sich sehr offen, tolerant und harmonisch, was mich sehr beindruckte, da ich das so noch nie gesehen hatte. Das gab mir Mut. mich am Samstag der gruppe zu öffnen. den ganzen Freitag abend machte ich mir Gedanken, was ich sagen könnte und ließ es dann auf mich zukommen.

„Es bedarf nur eines Anfangs, dann erledigt sich das Übrige“ (Sallust)

Es war eine Herausforderung für mich vor einer Gruppe zu sprechen….aber ich hab es durchgezogen.  Früher hätte ich das nie so fertiggebracht.
Dann wurde ich vom Kreis ausgeschlossen und ich konnte zuhören, was die anderen zu sagen hatten…und das haute mich zum Teil wirklich aus den Latschen!!

Einige Aussagen waren für mich nicht überraschend, doch ein paar davon ließen mich erstaunt dasitzen. Mir wurde bewußt, was für eine verschwommene Selbst- und Fremdwahrnehmung ich doch habe und dass ich bei anderen besser ankomme, als ich immer gedacht habe. Dass mir „Fremde“ die mich erst einen Tag kennen attestierten, dass ich gerade dabei bin, mich völlig neu zu orientieren das finde ich bemerkenswert!!!!
es war ein Gefühl des Erstauenens, der Berührtheit, des Überraschtseins, der Angst….so als ob ich plötzlich nackt dasitzen würde….ich war und bin noch immer geplättet.  Sogar ein Mitglied meiner Peergruppe (wir treffen uns immer einmal alle 3 Wochen zu fünft um bestimmte Themen zu diskutieren, das kann als Praktikumsstunde gewertet werden) meinte, in den 4 Monaten hätte ich eine enorme Entwicklung durchgemacht.
Für mich war es fast so, als reden die da nicht über mich, sondern über irgendeine andere Babsi….

Ich war der letzte und der intensivste Prozeß denn danach waren wir ALLE völlig ko!

Der Tag wurde mit trommeln begrüßt und endete im Trommelwirbel. WAs für eine Energie, nur allein das Zuschauen

Was mich auch erstaunte aber auch erfreute, dass ixh mich auf mein Bauchgefühl verlassen konnte. So hab ich eine völlig neue Seite einer Person erfahren, die vor mir in den ersten Seminaren eher als starke, unnahnare Frau erschien und nun wirklich so aus sich rausging. Wow!!und ich hatte es im Gefühl, dass es mehrere Schichten gibt.

Ich bin mit einem neuen Bewußtsein heimgekehrt und werde dieses versuchen zu erweitern..
Wieder enmal wurde mir bestätigt, dass der Weg nun wirklich MEINER ist.

Dieses Wochenende war nun das 2te Modul meiner LSB Ausbildung. Diesesmal begann es schon am Freitag und ich war schon sehr gespannt aber auch etwas aufgeregt. Einige aus meiner ersten Gruppe würde ich wiedersehen, aber auch neue Gesichter kennenlernen. Außerdem war es diesesmal sehr lang.Freitags waren es nur 4 Srunden, Samstag waren es 10 und gestern sogar 11. Für mich, die ja nicht gerade der Konzentrationstyp ist eine neue Herausforderung. Diesen Beitrag weiterlesen »

Lange und mit freudiger Erwartung habe ich gewartet, dass es losgeht. Es ist die erste Ausbildung, bei der von mir aus eine große Motivation vorhanden ist.

Am Samstag früh rollte ich murrend um 6 aus dem Bett. Obwohl es erst um 9 losging wollte ich einfach genug Zeit haben, mich mental vorzubereiten und meine allmorgendlichen Sachen zu erledigen und langsam wach zu werden. Zum Glück musste ich nicht lange fahren denn es war eisig kalt. Diesen Beitrag weiterlesen »

Wieder ist ein neuer Aspekt in mein Leben getreten. Nachdem ich mir nun den Sommer bewußt zeit genommen hab um mal auf mein Gefühl und MEINE Wünsche zu hören ist der Wunsch nach einem „Magister Titel“ immer mehr zurück gerückt. Es wurden Gespräche geführt ob ich nicht doch weitermachen möchte…mit Unterstützung!Es wurden mir hilfreiche Hände angeboten für die ich auch sehr dankbar bin und ich wollte es auch tatsächlich wagen. Ich wäre nicht glücklich gewesen aber ich habe mir eingeredet, dass wenn ich das Ziel im Auge behalte, dass ich nachher weiter gehn kann in die Richtung in die ich will, es schaffe.
Letzten Mittwoch dann hatte ich ein Beratungsgespräch bei dem auch meine Mutter dabei war, sich aber zurück hielt und MIR alles überließ 🙂 Es war mit einer FRau die mich schon lange kennt weil ich von klein auf bei ihr Physiotherapie hatte. Sie sagte mir klipp und klar dass ich aufhören soll zu studieeren und verschaffte mir promt einen Termin mit jemanden der die Ausbildung zum Lebensberater macht.Sie wiederrum meinte, dass Akademiker nicht gleich einen Erfolg im Beruf begünstigt
Ich sah schon die Sorgenfalten meiner Mutter und war wieder sehr verunsichert und fühlte mich sehr abhängig. Meine Stimme und andere Menschen schreien mir zu:“ MAch was dein Bauch dir sagt!“

Ist denn ein Akademiker um sooviel glücklicher und besser dran???Gibt es wirklich nur DIESE Ausbildung um was im Leben zu erreichen?? ICH glaube es nicht……! :mrgreen:

ich möchte nun selber wahrnehmen, was gut für mich ist und was ich möchtedann wird sich automatisch auch alles andere lösen..

Nach einigen kleinen Schlüsselerlebnissen und auch Gesprächen mit anderen hab mich nun lange in mich selbst gezogen und mir Gedanken gemacht über meine momentane Lage.und kam zu dem Entschluß dass ich alles andere als glücklich bin.Ich studiere schon längst nicht mehr für mich odeer aus Freude.Diese ERkenntnis läßt mich gerade tief verzweifeln und in ein LOch fallen..ich weiß, dass es weitergehen wird und dass ich etwas ändern muß.Meine Richtung?mein Ziel?Meine Einstellung?oder mach ich es mir zu leicht?

Es kämpfen im mom 2 Stimmen in mir und eine dominante Stimme ruft:wenn du nun wieder aufgibst VERSAGST du.

die andere sagt: Wenn du SO weitertust, dann ist es nicht für dich, du lebst dein Leben für andere….

ich fühl mich einfach……..müde….

Hier möchte ich ein bißchen meinen Weg durch das Studium kommentieren. Nach 2 „abgebrochenen“ Ausbildungen plagen mich doch manchmal Zweifel und Zukunftsängste und obwohl ich spüre, dass ich in der Richtung bin, macht sich doch auch manchmal Unmotiviertheit breit. Wenn ich mich hier beim Schreiben nochmal gedanklich mit allem auseinandersetze,so hoffe ich, sehe ich einiges klarer 🙂

achja: ich bin im 4rten Semester von Pflegewissenschaft, hinke aber leider etwas hinterher*g* 

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