Artikel-Schlagworte: „schwach“

Dreamteam

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich meinte immer, um in Frieden mit der Welt zu leben, um die Menschen zu lieben und die heilige Natur mit wahren Augen anzusehen, müßte ich mich beugen und, um anderen etwas zu sein, die eigene Freiheit verlieren. Ich fühle es endlich: Nur in ganzer Kraft ist ganze Liebe
(Johann Christian Fröhlich Hölderlin)

In MEINER Ganzheit liegt die Kraft und mit der Kraft kommt auch LIebe. Ich fühl mich stark und spüre den Glauben an MICH, an DICH, an uns. Schwach wird stark und klein wird groß – IST groß!
Ich brauche mich nicht mehr zu beugen, denn ich bin stark genug, mich alleine und sicher zu tragen. MIt dem Motor aus Vertrauen und Zuversicht, meine Wünsche und Ziele zu erreichen

Wanetschka_0193

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Als Kind fühlt man sich oft sehr schwach und ist froh, um sich starke beschützende Mütter um sich zu haben. Ich war ein sehr schwaches Kind. Körperlich eingeschränkt reagierte ich schon  sehr sensibel  auf meine Umwelt  und weil man mir etwas Gutes tun wollte, wurde mir viel abgenommen. Ich konnte es ja doch nicht. Mit der Zeit erkannte ich auch, dass es von mir erwartet wurde, schwach und klein zu sein. Also war ich schwach und klein. In der Schule war ich ein Außenseiter…schwach…und machte meine Umgebung immer stärker und mächtiger mir gegenüber. Stärken? Ich doch nicht, ich konnte doch nicht bzw konnte ich nichts ohne Hilfe anderer.
Auch in meiner Jugendzeitkonzentrierte ich mich sehr auf meine Schwächen…denn ich hatte gelernt und gesehn, dass ich damit die anderen auf mich aufmerksam machen konnte.
Ich erinnere mich noch gut an diverse Bekanntschaften die mich besonders gern bevormundeten und dann wenn ich dann doch etwas anderes wollte…war es vorbei. Ich wurde nur mit Schwächen gemocht….diesen Glaubenssatz trug ich sehr sehr lang mit mir herum.
Ein Erlebnis mit etwa 22 rüttelte mich dann wach. Mein damals bester Freund, den ich abgöttisch verehrte und der mich so mochte wie ich bin (so dachte ich) zeigte mir plötzlich ein ganz anderes Gesicht. Ich konnte einer Forderung von ihm nicht nachkommen und wurde von ihm sehr stark unter Druck gesetzt…es ging bis zu  Selbstmorddrohungen. Mein Körper reagierte promt und machte zu..ich konnte weder essen noch fühlen, noch irgendetwas tun..ich war gefangen in meinem eigenen Körper. Ich hatte gelernt, dass ich schwach bin und kam auch nicht heraus alleine. Mit etwas Unterstützung von außen nahm ich langsam wieder am Leben teil…und gaanz langsam nahm ich die Person Babsi wahr…als eigene unabhängige selbstständige Frau.  Noch immer aber suchte ich in meiner Umgebung nach Leuten die noch stärker sind als ich…ich dachte lange, eine schwache Person braucht jemand starken an seiner Seite..
In den letzten 2 Jahren hab ich mich nun sehr auf mich konzentriert  und begebe mich auf eine Reise zu mir. Ich kann heute noch immer nicht mit Sicherheit sagen, was zu meinen Stärken gehört aber ich weiß und spüre, dass sie da sind…dass sie IMMER da waren und auch immer da sein werden. Mit ihnen konnte ich dahin kommen wo ich nun bin. Ich sehe, wie andere auf mich reagieren und das macht stark und mutig! Ich gehe nun sogar soweit zu behaupten, dass meine angeblichen Schwächen zu etwas ganz Starken gemacht werden können.
 Aus  dem, was mich früher so schwach werden ließ kann ich etwas besonderes einmahliges schöpfen.  Es gehört zu mir, ich kann es beeinflussen.
Stärke ist das, was ich daraus mache. Auch wenn ich mir oft wünsche, dass ich noch stärker wäre, es hat sich schon viel getan und immer mehr und mehr kristallisieren sich neue Stärken heraus…ich stelle mir regelmäßßig und gerne vor, was und wie ich damit in die Welt hinausgehen werde…
Auch bei anderen weiß ich nun, dass jeder besondere Stärken und Schwächen hat. Ich konnte es lange nicht sehen. Wer bestimmt, was schwach und stark ist das kann nur ich selber tun.
Individuelle Stärken von mir könnten sein mein Einfühlungsvermögen, meinen Humor, meine Langsamkeit (und damit Genauigkeit), mein Optimismus,…..!
und was mich besonders freut ist, dass dies auch positiv auf meine Mitmenschen sich auswirkt..wie immer sie mich auch sehen..als stark oder schwach….ich bin das, was du in mir siehst und noch mehr, was ICH in mir sehe und aus mir mache.

andereseite

 

 

 

 

 

 

 

 

Tief drinnen regt sich etwas leise
Möchte sich durchsetzen,
MICH durchsetzen!!!

Zu welchem Preis?

Eine Maske fällt
Ein Kleid zieh ich an,
Noch fremd und etwas beengend
Doch es ist MEINS
Das alte vorläufig weggelegt

Eine neue Seite
Wird sie gefallen und akzeptiert
Dass ich nicht ins alte Kleid gepresst
In die Welt hinaus laufe
Und die Schuhe der Bequemlichkeit abgestreift habe

Wieviel darf ich kämpfen für MICH
wer außer mir darf bestimmen, wann es Zeit ist zu verzichten…
Ein guter Mensch hat freundlich und liebevoll zu sein
Schlechte Gefühle und Gedanken sind  fremd
Nie zu etwas oder jemandem NEIN  zu sagen
Denn schließlich will ich doch gut und liebenswert sein!!!???
(Babsi)

Ja, möchte ich das denn wirklich sein zu diesem Preis? Wenn freundliche Worte nichts nützen und abprallen,an einer betonierten Mauer aus Mißverständnissen
jeden ausgesendeten Lichtstrahl abhaltend und oft nur mit etwas Nachdruck zu brechen sind.

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