Archiv für die Kategorie „Erlebnisse“

 

trinergy1 

 

 

 

 

 

Diesen Tag habe ich nun mit Spannung erwartet. Schon um halb 5 war ich wach, obwohl ich noch bis 7 hätte schlafen können (für mich sehr früh *g*)

Da das Seminar genau am anderen Ende Wiens ist, wollte ich natürlich nichts riskieren und bin auch früh genug weg. Ich rechnete mir ca 1 Stunde Fahrzeit aus. Doch letztendlich wurden es 1 ½ Stunden. Ich wusste ja gar nicht, wie groß Wien sein kann.:-o

In der Straßenbahn stieß ich auf noch jemanden, die dasselbe Ziel ansteuerte. Prima, zu zweit sucht es sich doch leichter und das Mädchen schien das Hotel schon zu kennen.


Sehr freundlich wurden wir alle vom Team empfangen und „eingeführt“ in das, was uns erwarten würde. Ich fühlte mich gleich sehr wohl, da alles sehr natürlich und echt rüberkam.


Um 10 ging es in den Saal. Da saß ich nun, inmitten von ungefähr 40 unbekannten Gesichtern und wartete gespannt auf  die ersten Worte von Roman Braun. Dann folgte etwa 2 Stunden charismatischer, enthusiastischer mit viel Lachen begleiteter Vortrag bevor es endlich zur ersten Pause ging. Manche mussten schon vorher kurz raus aber ich wollte nichts verpassen einfach. Ich war sehr neugierig und wir wurden durch die Themen gejagt, sodass ich dann schon ab und zu mit den Gedanken hängen blieb. Nach der kurzen Pause ging es gleich weiter, dazwischen kleine Auflockerungen, wie sich gegenseitig abklopfen oder auch singen (ich hatte schon vergessen, wie es ist, in einer Gruppe zu singen) oder im Raum die Begegnung mit anderen üben.
Diesen Beitrag weiterlesen »

meine erste Berührung mit NLP. Nachdem ich mich nun genug informiert habe auf der Homepage von Trinergy – meine  Peer Group Kollegin, die dort schon viel gemacht hat – ausgequetscht habe und nochmal tief in mich gegangen bin bin ich nun für den 6. Juni zum „Impulstag“ angemeldet.
Ein bisschen positive kribbelige Aufregung ist schon auch dabei, da es etwas völlig Neues nun für mich ist und trotz verschiedener Berichte mir noch kein klares Bild machen kann.

Ich erwarte mit offenem Herzen den Tag 🙂

goldkettebabsi

 

 

 

 

 

Als ich klein war sagte mir eine Leiterin einer Institution für cerebral- bewegungsgestörte Kinder und Jugendliche, ich wäre ein „Grenzfall“; ich bin weder in der Gruppe der „Behinderten“ noch der „Normalen“. Dieser Satz wurde mir auch immer wieder vermittelt in meiner Kindheit: In der Klosterschule in der ich zur Volksschulzeit war, wurde mir gesagt, ich wäre ein Fall der Sonderschule. In den Therapiekursen, Integrationsferienlagern usw dagegen war ich die einzige, die eine „Normale“ Schule besuchte. Einige der Kinder (und auch der Mütter) begegneten mir mit sehr viel Neid und auch Hass, da sie durch mich daran erinnert wurden, dass ihr eigenes Kind wohl nie soweit kommen würde.

Die Prognosen bewahrheiteten sich nicht und trotz einmal Sitzenbleibens im Gymnasium und 2 mal Maturaantritt habe ich es geschafft.
Das ist nun alles 10 Jahre her. Heute lebe ich allein in meiner Wohnung und manage mein Leben selbstständig, so gut es geht. Die Hilfe die ich brauche, organisier ich mir.
Die Erlebnisse in meiner Kindheit bis heute haben zum Teil doch noch einige Wunden hinterlassen, die ich gerade liebevoll versuche zu pflegen.
Ich lerne, mich selber anzunehmen und mir das zu Geben, was eigentlich JEDER braucht: ein gesundes Selbstwertgefühl, ein Selbstannehmen, ein Selbstvertrauen.

Noch immer stoße ich an Grenzen, an denen ich mich nicht vorbeimogeln kann- die verletzen- und die mir zeigen, da musst du noch genauer hinschauen.
Da gibt es noch diese Unsicherheit anderen gegenüber.
Die Wut, wenn ich das Gefühl habe „versagt“ zu haben
Die Schuld, die sich immer wieder einschleicht und die Angst

In diese Gefühle mischen sich aber auch schon sehr oft Zufriedenheit, Stolz und Freude. Mit jedem Tag, mit jedem Atemzug fühle ich die Freude,
leben zu dürfen,
erfahren zu dürfen,
denken zu dürfen,
selbstständig zu entscheiden, was ich tun möchte und wohin ich gehe,
Kontakte zu knüpfen, in denen es ein ausgewogenes Geben und Nehmen gibt,
mir auch zu erlauben , nicht die perfekte Babsi zu sein und mit anderen mithalten zu wollen
und mir zu erlauben, dass meine Mitmenschen mich wertschätzen können ohne  Begrenzung auf eine körperliche Einschränkung, die oft nicht mal sichtbar ist…

Auch wenn ich mich noch immer durch Rückschläge leicht entmutigen lasse, ich habe nun schon viel Kraft gewonnen, immer wieder  aufzustehen…zögerlich, ängstlich…aber konsequent!

Früher einmal dachte ich, in meinem früheren Leben wäre ich so böse gewesen, dass das nun eine Lehre sein müßte. Heute glaube ich zu erkennen, dass ich HIER eine wichtige Erkenntnis machen darf, ja muß!!

Ich bin auf dem Weg und die Traurigkeit, die ab und an doch kommt so wie JETZT lächel ich freundlich an und flüstere ihr zu, dass bald, sehr bald wieder die Freude kommt, um sie liebevoll in den Arm zu nehmen…das Gefühl der Angst verwandelt sich immer mehr in Zuversicht und Lebensfreude….
Immer mehr Tag für Tag

danke

 

 

 

 

 

Ich möchte heute DANKE sagen
DANKE an jeden einzelnen der/die mir das Leben beschert hat
Ich danke all denen
Die mich ein Stückchen des Weges geführt und begleitet haben
Die mir eine Richtung gewiesen haben
Ich danke all jenen die mir untersagt haben
Was ich jetzt langsam sagen kann
Ich danke euch, dass sie mir gezeigt haben, was ich nicht möchte
Dass ihr mich gerade SO auf MEINEN Weg geschubst habt

Geformt
Geprägt
Genommen
Gebracht

Aber am meisten danke ich DIR,
Für DEIN liebevolles Annehmen
Für dein MICH SEIN lassen
Für das auch Akzeptieren meiner Schattenseiten
Für deine Bereitschaft zu Geben
Für dein Lachen
Für das Öffnen deiner Seele
Für DEIN SEIN
Für DICH
♥♥♥

Auch wenn ich spüre, da ist vielleicht noch die eine oder andere Wut oder Groll in mir oder auch Verbitterung, ohne diese Erfahrungen wäre ich nicht genau HIER genau JETZT!

Ich glaube, die der der 2te teil besonders anspricht werden es im Herzen spüren 🙂

Das Osterwochenende hab ich bei meiner Mutter etwas außerhalb von Wien verbracht. Da sie einen schönen großen Garten hat und ein Traumwetter war nutzte ich die Gelegenheit, viiiiel Sonne zu tanken. Beim Abendspaziergang  hab ich mal ein paar zaghafte Fotografierversuche gemacht. Ich wollte versuchen, etwas vom Zauber des Frühlings einzufangen.

Heute,2 Tage später, hatte ich mal wieder irrsinnig Lust, mein Flashprogramm zu quälen  und so habe ich einige der Fotos mal verbastelt. Bitte nicht zu streng sein gg ich lerne noch mit meinem wackligen Händchen

Wer schauen möcht der kann auf das Bild klicken 🙂

 

1

Wie war es als du dachtest:
„ich bin so unwissend und klein,
andere wissen doch so viel mehr“?

Wie war es als du andere entscheiden ließest
über deine Zukunft
deinen Geschmack
deine Träume
deine Gefühle?

Wie war es, als du zum ersten Mal
etwas wichtiges alleine entschieden hast
und ein Gefühl, dich zu spüren
neu zu erleben
deine Kraft zu entfalten?

Wie ist es
wenn du selber entschieden hast
wenn du selber gelernt hast von INNEN heraus
für DICH zu erfahren
dass nur DU für dich weißt, was gut für dich ist?

Wie fühlt es sich an?
der Mut deiner innerenzu vertrauen
zu wissen, dass sie dich führen wird
und dich von ihr tragen zu lassen…

DU bist dein Held!!!
(by Babsi)
*************************************

Früher konnte ich nicht entscheiden. Ich durfte nicht und deshalb wollte ich es auch nicht. Denn ich war der Ansicht, dass meine
öglichkeiten eher begrenzt sind und ich deswegen anderen die Entscheidungen über mich fällen ließ.
Meine erste bewußte Entscheidung die ich allein traf, war mit 22. Ich wollte meine eigene Wohnung und mit etwas Unterstützung bekam ich meinen Willen und freu mich heute noch über meine „Freiheit“

Ein sehr schwerer Schritt, der sich aber als immer besser für mich rauskristallisiert war der Eintausch meines Studiums gegen eine niedere“ Ausbildung. Es war und ist ein harter Kampf für mich aber es ist richtig so und gut

 

Dieses Lied hat mich begleitet seitdem ich angefangen habe englisch zu verstehen. Ich habe es oft gehört und viele Tränen oft vergossen. der Text gab mir immer Mut

Viel Mut, eurer Stimme zu folgen wünsch ich euch von Herzen

lektion14

 

 

 

 

 

 

Was die Sonne nie sagt

Selbst nach all dieser Ueit sagt die onne nie zur Erde:
„Du stehst in meiner culd“

Schau, was eine solche Liebe bewirkt –
sie erleuchtet den ganzen Himmel!
(Hafis) 

Schuldzuweisungen oder Schuld auf sich zu laden, wird dich nicht lehren,
besser mit dir umzugehen, noch wird es die Welt verbessern!
(Petra Speth, Sozialpädagogin)

 

Im Fernsehen werden immer wieder über ganz schlimme Unfälle oder andere grausame Schicksale berichtet; Flugzeugunglücke, Vergewaltigung usw usf….und dann kommt immer die frage nach der Schuld auf. Der Pilot ist Schuld weil er einen Fehler gemacht hat, Die Polizeit ist Schuld, weil sie den Mörder nicht weggeschlossen haben, das Jugendamt ist schuld…….

Ja, vieles könnte verhindert werden wenn wir anders gehandelt hätten aber ist die Frage nach dem Schuldigen denn überhaupt sinnvoll anstatt über LÖsungen nachzudenken oder erhöhte sicherheitsmaßnamen. Dabei geht sehr viel Zeit und Energie drauf. Vielmehr sinnvoll wäre es, sich seiner Verantwortung, die JEDER hat..für sich und andere.

Genauso im zwischenmenschlichen Bereich. Wer hat den Schuld dass zb eine Beziehung oder Freundschaft in die Brüche geht. nur einer? Beide? Keiner?

Auch wenn ich heute noch oft denke, hätte der und der das nicht gemacht, wäre mir das und das nicht passiert, im Grunde weiß ich, dass diese Gedanken mich nicht weiter bringen, sie halten nur fest, verbittern und machen auch angst.

Ich versuche heute so gut es geht die Situationen aus anderen  Blickwinkeln zu betrachten und auch mal darüber nachzudenken was ICH daraus für mich mitnehmen kann…

Einen lieben Gruss an alle lieben Leser!!!!

meine Themen
Archiv
Blog Statistik
free counters
Webhost