Archiv für die Kategorie „Gedanken“
Zeit für Entspannung und Zeit für meinen Körper. Zeit für mich und für ein Erlebnis für meine Sinne.
Tropfen von duftenden ätherischen Ölen fallen auf meinen Rücken und werden sanft einmassiert von streichenden Berührungen. Düfte von zb Pfefferminz oder Wintergrün verbreiten ein duftes Erlebnis für Körper und Seele…..begleitet von Musik oder einfach nur von entspannter Ruhe. Eine ruhige Stimme, die dir zuhört und mit dir spricht und fühlt und eine vorbereitende Fußreflexmassage runden diese aromatische Mischung ab.
So schön, einfach mal wieder etwas für sich zu tun und zu leisten, uns eine Zeit des Wohlbefindens zu gönnen …..wissen, dass man in guten Händen ist…und staunen und sehen, was dann passiert….
2 mal hatte ich schon das Vergnügen einer solchen Massage..und 2mal war es total anders…eben besonders. Die einzelnen Öle wirken auf Körper und Geist und Seele noch stundenlang nach der Massage nach und helfen u.a bei Verspannungen, Rückenbeschwerden, Förderung der Selbstheilungskräfte (was ich nur bestätigen kann mit meiner ehem. Triefnase), sie helfen aber auch bei Stress, Burn Out, Müdigkeit usw
Für mich als absoluter Duft und Massagefreak ein unvergeßlicher Tag, denn gerade Düfte fördern in mir innere Ruhe und Gelassenheit.
Mit diesem kleinen Bericht möchte ich auch ein Dankeschön sagen an Elisabeth, die dieses Erlebnis ermöglicht hat und hoffe, vielleicht den einen oder anderen mal etwas neugierig und Lust darauf gemacht zu haben, uns etwas Besonderes zu gönnen. Denn schließlich sind wir doch das Wichtigste in unserem Leben.
Meine Erfahrung zeigt mir immer wieder, wie wichtig es ist, auf meinen Körper zu achten. Mein Körper als ein wichtiger Botschafter meiner Seele und Spiegler unserer Gedanken. Er tut soviel für mich und verdient es einfach, gut behandelt zu werden. Entspannen und Loslassen ist sehr hilfreich und ich bin immer wieder aufs neue überrascht, und fasziniert, was für Arten und Methoden es dafür gibt.
Ich wünsche mir, dass immer mehr und mehr Mensvhen von dieser Möglichkeit gebrauch machen.
Ich habe diese Raindrop Anwendung HIER erlebt 🙂
(Foto von Jrene)
Da passiert es so einfach. Ich möchte Ja oder Nein sagen und es entsteht daraus ein zaghaftes Jein oder genau das Gegenteil von dem, was ich sagen wollte. Ich bin ein notorischer Ja-Sager gewesen und ein Nein flößte mir totale Angst ein…tut es manchmal immer noch. Nein zu sagen bedeutet für mich immer noch die Angst davor, etwas abzulehnen und Ablehnung zu erfahren. Schon wieder ist es mir passiert. Ich habe es vermieden, darüber nachzudenken und einfach JA gesagt.
Ein JA zum Leben, zur Liebe und zu anderen Menschen bedeutet nun nicht, dass wir alles befürworten und tun sollen. Wer möchte schon gern zu allen Ja und Amen sagen?
Nun habe ich für mich das „gesunde Nein“ gefunden. Das Nein, das ausdrückt, was ich (nicht)möchte. Dieses Nein setzt Grenzen und Markierungen, nicht nur für mich sondern auch für andere. Ein solches Nein zu halten und zu respektieren bedeutet Respekt mir und auch dem anderen gegenüber. Denn auch ich möchte nicht, dass andere etwas machen, was sie nicht wollen.
Oft passiert es mir noch, dass eine Situation so schnell passiert, dass mir ein automatisches Ja rauskommt (Ich bin es ja schon so gewohnt!!). Dann gehe ich kurz nach innen und atme 2-3mal durch und horche. Wenn die brave Stimme in mir spricht:“ Du darfst nun nicht NEIN sagen“ dann ist meine 2te Stimme schon da und meint „Die Gefühle und Bedürfnisse von anderen sind dir wichtig. Deine eigenen sind es auch“
Ein gesundes klares Nein ist sehr hilfreich im Leben. Die Angst, die mir sagt, dass ich dann alleine da stehe ist von meinem inneren Kind, das mit 6 Jahren ängstlich um sich blickt. Auch die kleine Babsi hatte ein Recht, Nein zu sagen. JETZT..genau JETZT geb ich ihr und auch der großen Babsi das Recht und die Freiheit für ein klares Ja oder ein klares Nein.
„Ich kann und darf immer für mich entscheiden, was gut für mich ist und dies auch sagen“
Wenn ICH mein Ja und Nein respektvoll gegenüber mir vertreten kann, werden es auch die anderen tun ; dies sind MEINE Grenzen und Bedürfnisse, die mich bei meinem Gegenüber genauso interessieren…Zur freien Entfaltung und dem Wissen und Spüren, dass sein/ihr Nein für mich Gültigkeit hat.
Ich wünsche dir die Kraft eines gesunden und klaren Ja oder Nein.
Schau einmal im Spiegel auf dein eigenes Gesicht. Dahinter wohnst du. Dein Gesicht ist Spiegel deines Inneren. Verträgt dein Gesicht kein Lächeln mehr, dann ist dahinter etwas faul. Dein Herz ist krank. Ein kaltes Gesicht kommt aus einem kalten Herzen. Menschen mit sauren Gesichtern versauern das Leben.
Mach‘ dein Herz gesund. Bring‘ aus deinem Herzen ein Lächeln hervor, auf der Straße, am Schalter, im Büro, bei der Arbeit, zu Hause, einfach weil du es schön findest, einfach so.
(Phil Bosmans)
Wir haben soviele Gesichter: klar und rein, mit Masken, offen, traurig, schüchtern, jung,alt,weise,….
Jedes Gesicht erzählt Geschichten und Gedanken, die Geschichten des Lebens, Zeichen der Zeit. Wir haben gelernt, Masken zu tragen, TRänen dahinter zu verstecken.
In jedem Gesicht zeigt sich die Liebe durch ein Lächeln. Sie ist der Zaubertrank, der unsere Masken bröckeln läßt.
Danke für jedes Lächeln, dass mir entgegenstrahlt
DANKE für DEIN Lächeln 🙂
Ich möchte dich sehen, wie ich gerne gesehen werden möchte: als gleichwertigen Menschen, der Achtung, Respekt und Würde verdient und die Sprache des Herzens versteht und spricht. Diese Verbindung macht uns frei und offen für ein harmonisches und liebevolles Miteinander.
Ich gebe zu, dass ich sehr gerne gelobt werde, wenn es ehrlich gemeint ist und ich trotzdem auf gleicher Augenhöhe mit meinem Gegenüber bin. Wenn ich mein Gegenüber als kleiner, schwächer. hilfloser usw wahrnehme, bekommt das Loben gleich eine andere Qualität. Anteilnahme ist nicht gleich Anteilnahme und mitleiden ist nicht gleich mitfühlen.
Noch heute bin ich hie und da etwas zweigeteilt, wenn ich ein Lob bekomme, ob es aufrichtige Anerkennung ist, oder eher ein „Mittleidslob“
Grade bei alten Menschen oder auch ich habe die Erfahrung gemacht, dass meine sog. Einschränkungen ein Grund sind, mehr und schneller zu loben..schließlich kann ich es ja nicht besser. Das führe bei mir dann dazu, dass ich auf diese Besonderheit minimiert werde. Die Leistung selber zählte nicht.
Lob verteile ich oft und gerne, wenn ich Anerkennung ausdrücken möchte und ich weiß, dass es auch so rüberkommt. Die Wahl der Worte und auch der Stimme ist dabei wieder sehr entscheidend für mich.
Ein Lob wirkt motivierend und fördernd, besonders bei Kindern und auch älteren Menschen und diese Meinung vertrete ich auch denen gegenüber, die denken, dass Lob nur „faul“ macht.
Die Qualität macht es 🙂
So nimm nun ein Lob von mir an:
„Ich finde es toll, dass du mit dem Herzen siehst“
…und etwas unfreiwillig öffne ich die Türe, begegne alten Begebenheiten…mitten drin eine etwa 8 jahre alte Babsi, sehr schwach, klein und hilflos. Ihr gegenüber große erwachsene Personen, die ein Urteil sprechen über die nächste Zukunft der kleinen Babsi. Darf sie das machen, was alle „normalem“ KInder tun? Ist sie soviel wert, weiterzukommen? gleich zu sein? Genau diese Chancen zu haben auf Zuwendung und Unterstützung?
Sie war es damals NICHT! Viele verbale Schläge von Kindern und Lehrern wurden ihr mitgegeben. Ihre Leistungen waren so gut, wie die der anderen…aber nicht ausreichend. Der liebe Gott hatte Menschen erster und zweiter Klasse geschaffen, so war das halt. Ich habe in der Schule gelernt, mich unsichtbar zu machen.
Das liegt nun schon viele Jahre zurück….und heute ist sie größer geworden und ist genauso, wie die anderen. Sie hat nicht auf die Erlaubnis anderer gewartet, sie hat sich selbst diese Erlaubnis gegeben stark zu sein, laut zu sein, sich gleichwertig zu fühlen, ihre Gefühle und Meinungen zu vertreten und ihr Leben zu leben
Meine neue Wohnung (dessen Baustelle ich gern mal besuche) liegt genau neben dieser Schule und irgendwie ist das Gefühl, dort vorbeizugehen noch beklemmend…wird aber mit jedem Gang weniger
Oft träume ich noch von dieser Zeit und bin wieder im TRaum ganz klein und kann mich nicht von der Stelle bewegen..ich bin umgeben von Türmen und Wächtern.
Hier und Jetzt lebe ich in der Gegenwart und diese umgibt mich mit Leben und Zuversicht. Das Vergangene kann ich nicht ändern, mir nur das mitnehmen, was jetzt für mich zählt: Aufmerksamkeit, freude am Leben JETZT und später. Die Gewissheit, dass ich mich selber groß machen kann, selbstbestimmt urteilen darf über mich (Und auch über das, was um mich herum ist)
Wir dürfen alle selber bestimmen, was wir wert sind, dass jeder auf seine Art gleich ist mit allem, was uns ausmacht….
Wir leben in einer Welt voller Möglichkeiten und Wunder.
Du bist das größte Wunder von allen.
Ausgestattet mit deinen Sinnen, Fähigkeiten, Gefühlen und der Macht zu verändern kannst du eine Blume zum blühen und Schmetterlinge zum tanzen bringen
Du kannst in und um dich mehr Farben zaubern und dich und die Welt bereichern
Es braucht nicht viel außer DICH
(Babsi)
Wie habe ich sie immer beneidet. Diese Menschen, mit besonderer Ausstrahlung, die dieses besondere Etwas umgibt, und die Erfolge haben.
Ausstrahlung, bzw die Art, wie man auf andere wirkt und was wir im Leben erreichen ist keine Sache von glücklichen oder unglücklichen Zufällen oder eine Laune der Natur.
Es ist das Ergebnis dessen, was wir aus uns und unserem Leben machen und natürlich auch das, was andere in uns sehen WOLLEN. Je nachdem, ob wir voll Zuneigung und Sympathie zu anderen schauen, oder mit Ärger und Neid, so transportieren wir unsere Gefühle in das Bild für unser Gegenüber oder eine bestimmte Situation…und genau das kommt auch zu uns zurück (Gesetz der Anziehung)
Wir sind mit soviel Potential und Möglichkeiten ausgestattet als Wunder Mensch, um für uns und andere (oder gegen uns und andere) etwas zu tun.
Unsere Augen, die viel sehen und erkennen, das Riechen und Schmecken.
Die Ohren, mit denen wir hören und aufnehmen
Wir haben Arme, die sanft unsere Mitmenschen berühren kann, sie führen oder umarmen…oder auch wegstoßen und abwehren kann….!
Wir können austauschen, mit Worten motovieren oder auch verletzen.
Ganz wichtig ist für mich das Herz und der Verstand, die uns leiten und steuern. Sooft ich selber manchesmal verzweifel über Grenzen, die mir mein Körper zeigt, umso dankbarer bin ich, dass ich in der Lage bin zu fühlen, mir Gedanken zu machen und davon auch etwas weiterzugeben. All das mit unserem Herzen, mit dem Willen, etwas Schönes und Besonderes in andere Menschen zu sehen.
All das trägt dazu bei, wie wir auf andere wirken und auch wie andere auf uns wirken….mit den Blickwinkeln auf all das, was wir besitzen. Unsere Gefühle und Einstellungen verstärken das, was wir wahrnehmen positiv oder negativ….es liegt in und an uns.
(Randbemerkung: Im Supertalent-Casting kam u.a eine Frau im Rollstuhl, die mich mit ihrer zauberhaften Stimme zum Weinen gebracht hat, weil das Gefühl von ihr ECHT war und so auch rüberkam. Das, was sie durch ihre MS-Krankheit verloren hatte, legt sie in ihre Stimme)
Geht nicht gibt es nicht!?
und wenn etwas nicht geht
ist es klar
dies war nicht gut
und das zu schwer
auf Distanz wird gehalten
was unangenehm erscheint
Abgelenkt durch dein Ego
dein Herz vorübergehend weggeschaltet
mit viel Mühe und Energie rausgeredet
….und nun beginnt das EINREDEN
(Babsi)
Ach wie einfach konnte ich mir das doch machen. Wenn ich etwas nicht konnte, hatte ich ein dutzend tolle Ausreden parat: ich bin zu langsam, zu ungeschickt, zu träge. Immer wieder stieß ich an Grenzen, wo es nicht weiterzugehen schien. Ich habe mir immer wieder gesagt, dass ich nie soviel können werde, wie die anderen. Wenns zb ums tanzen, laufen oder klettern ging, dann stimmte das auch. Es machte mich traurig. Ich habe als Kind viel wahrgenommen, was NICHT ging und ich übernahm den Satz“ es geht nicht weil ich es nicht kann“. Ich habe genau diesen Glaubenssatz in mir übernommen, der mich an viel gehindert hat.
Geht nicht, gibt’s nicht??? Oh doch, das gibt es schon. Auch heute stoße ich auch noch oft auf Hindernisse, über die andere locker hinwegspringen und ich erstmals mit einem Riesenfragezeichen davorstehe. Dann habe ich angefangen, nach Gründen zu suchen, warum etwas nicht geht….und suchte Entschuldigungen, etwas nicht zu können. Gedanken werden zu meinem Handeln und ich wendete mich ab und schaute zu, wie andere ihren Weg fortsetzten. War ich etwa stehengeblieben??? Oder hatte ich nicht gemerkt, dass ich langsam aber doch mich in eine eigene Richtung bewegt habe. In eine Richtung, in der ich nach und nach Werkzeug gefunden habe, auf mich zugeschnitten, mit dem ich viele Hürden nehmen kann.
Für jeden gibt es Grenzen, wo es nicht mehr weitergeht, doch gerade dann ist ein Auseinandersetzen mit mir sehr wichtig:
Ist es mir wichtig, hier weiterzukommen?
Ist der Weg, den andere gehen auch mein Weg?
Wo liegt mein Ziel? Wie kann ich es erreichen?
Oft hilft da auch der Dialog mit sich selbst, bei mir haben die inneren stimmen Namen wie: „die Ausrede“, „Der Stolze“, „die Ängstliche“, „die Mutige Babsi“ usw
Im Rahmen unserer Möglichkeiten laufen, gehen oder springen oder kriechen wir sogar unseren Weg weiter….Hindernisse geben uns Hinweise, kurz mal einen Halt einzulegen und uns nach allen Seiten umzusehen. Umwege helfen, die Umgebung besser kennenzulernen. Und wenn ich nicht über Hürden springen kann, dann krieche ich eben unten durch.
und ich hab nun den Satz „Ich kann das nicht“ gestrichen bzw ersetzt durch „Ich will es nicht“
Ich lerne…mit Lachen und der Freude am Leben..auch wenn etwas nicht geht
(Foto von Alisara, www.pixelio.de)






