Archiv für die Kategorie „Erfahrungen“

Vor und zurück
im Rhythmus schwingend
Entlasten, belasten
im gleichmäßigen Schritt
Auch mal aus dem Gleichgewicht geraten
Dennoch immer wieder aufs Neue wagen
Im Wechselschritt überkreuzen sich unsere Wege
Im Takt der Musik

SEit einigen Wochen habe(n) ich/wir ein schönes neues Hobby. das Tanzen. Lange wollte ich das schon gern machen, aber nun habe ich genau das, was ich brauche: einen Partner, der auch gerne (und gut) tanzt, individuelle Einzelstunden und eine geduldige liebe Tanzlehrerin. Seit der ersten Stunde fiebern wir nun jeder neuen Stunde entgegen. Wie in Trance fühle ich mich, wenn ich mich zur Musik bewegen kann und auch, wenn es sehr anstrengend ist, es geht fast, wie von selbst. Besser, als bei jeder Physiotherapie bekomm ich ein Gefühl für aufrechte Haltung und merke, wie sich meine gesamte Präsenz verändert. Jedes Lied, jeder Ton geht über in harmonische Bewegung und es macht mich wieder mehr meinem Körper zugänglich und bewußt.
Natürlich hab ich auvh ein heimliches Ziel und hoffe, mit viel Üben gelingt es mir,  bei einem bestimmten Tanz über das Parkett zu “Schweben :-) Noch gibt es keine Grenze :) ))

Eigentlich schon fast absurd. Offen und kontaktfreudig bewegt sich mein Mundwerk fast von alleine. Mal frech, mal vorsichtig, mal laut, mal leise. Doch es gibt einen Wegbegleiter, bei dem mein Mund einfach nicht sprechen WILL : Das Telefon.
Dabei telefoniere ich sehr sehr gerne mit lieben Freunden oder auch anderen vertrauten Personen, meistens mit einem Lächeln auf den Lippen. Ich kann mir richtig vorstellen, wie mein Gesprächspartner sich bewegt, lächelt, nebenbei vielleicht noch etwas anderes macht…das schafft Vertrauen.
Schwierig wird es, wenn ich mit Menschen telefonieren muß, mit denen ich vorher noch gar nichts oder wenig zu tun hatte. Selbst eine einfache Auskunft einholen oder einen Termin ausmachen lässt mein Herz aufgeregt höher schlagen. Dann war es oft schon so, dass ich gerne mal andere vorgeschickt hab oder auf Mails ausgewichen bin oder sogar das persönliche Gespräch vorgezogen habe. Was ist der Grund? Die fehlende Möglichkeit, abzuschätzen, mit wem ich es zu tun habe? Das Gesprächstempo, dass mir am Telefon oft noch schneller und hektischer erscheint? Die fehlenden Gesten, Mimik, die Chance, eine Person face to face gegenüberzustehen?
Dabei möchte ich ohne das Telefon und das Hören von vertrauen Stimmen nicht mehr sein. Gerade bei Menschen, die ich nicht häufig sehen kann genieße ich das entspannte Plaudern und sich Austauschen.
Doch auch ich  muß bzw möchte mich gerne überwinden. Heute am Freitag den 13ten schien mir ein guter Tag dafür zu sein. Also wählte ich eine Nummer. Es ging um eine simple Auskunft. Am anderen Ende meldete sich eine eher unfreundlichere Frauenstimme. Klar (und wieder mit klopfenden Herzen) brachte ich meine Fragen vor, versuchte mich nicht durch die Hektik in ihrer Stimme nervös machen zu lassen. Nach nur 4 Minuten war es geschafft.
Ob es sowas wie Telefonphobie gibt? Da hilft wohl nur eins: üben, üben, üben. :-)

Das Jahr 2011 endet nun und wie jedes Jahr mache ich nun einen Spaziergang durch das letzte Jahr. In der Welt ist viel passiert. Bei MIR ist dieses Jahr GANZ viel passiert. So viel, dass 1000 Worte nicht ausreichen, um alles, was in mir ist zu beschreiben.

Als ich das Jahr 2010 abgeschlossen hatte, wusste ich, das wird ein besonderes Jahr werden. Doch das Schicksal hat(te) noch mehr mit mir vor und mir ein buntes und aufregendes Jahr geschenkt. So möchte ich voller Dankbarkeit und Freude wirklich behaupten: 2011 war MEIN Jahr! Mit all seinen Tiefen und besonderen Höhen. Mit Reisen in neue unbekannte Welten wurden mein Horizont, mein Blick und auch meine Grenzen wieder erheblich erweitert. Es haben sich Wünsche und Träume erfüllt, die ich zum Teil gar nicht so bewusst wahrgenommen hatte. Liebevolle und freundschaftliche Begegnungen prägten dieses Jahr und andere Wege trennten sich, auf der Suche nach neuen Herausforderungen.
Ich habe gelernt, wie viele Gesichter Achtsamkeit, Akzeptanz und auch Toleranz haben und das es nicht immer leicht ist zwischen der eigenen Welt und der Welt anderer eine stabile Brücke zu bauen. Doch das ist auch gut so. Denn wenn auf beiden Seiten das Bestreben da ist, diese Brücke zu bauen und sich ein Stück entgegen und näher zu kommen, dann gibt es immer einen Weg. Es braucht einfach manchmal etwas Zeit und Geduld…mit sich selber und auch anderen. Diesen Weg möchte ich auch in Zukunft gehen.

Ich fange meinen Jahresrückblick an mit einem Satz, den ich schon vor 2 Jahren zum Abschluss hier geschrieben habe:

Langsam packe ich das alte Jahr mit all seinen Eigenheiten
liebevoll in Geschenkpapier ein
voll mit Erinnerungen
verstaue ich es sicher in meinem Seelenhaus
und halte schon das noch leere Päckchen für das neue Jahr bereit
Willkommen 2012!

Dieses Geschenk mit dem Titel 2011 will ich nicht zu fest verschließen, damit ich immer die Möglichkeit habe, einen Blick darauf zu werfen.

Angefangen hat 2011 eher ruhiger. Doch das war nur die Ruhe VOR dem Sturm. Ich fieberte richtig dem Monat entgegen, in dem ich endlich die Schlüssel für mein neues Zuhause bekommen sollte. Es gab vorher schon viel zu tun. Möbelgeschäfte wurden durchstöbert, Amtswege unternommen, Planungen gemacht, Gegenden erkundet usw. Ehe ich mich versah, war es soweit. Ich hatte endlich meine neue Wohnung und ganz langsam wurde daraus auch mein Zuhause. Es dauerte etwas, bis ich mich einleben konnte denn es wartete auch noch ein Monat Reha auf mich. Eine aufregende Zeit mit vielen Begegnungen, Geschichten und bleibenden Eindrücken. Hier konnte ich wieder ganz viel mitnehmen.
Erst nach der REhazeit füllte sich mein Zuhause mit immer mehr Freude und Persönlicher Note und auch Farben.
Das Traurigste in diesem Jahr war, dass ich mich nach längerem Hin und Her entgültig von meiner Katze Emily trennen musste. Es war eine schwere Zeit, voller Schuldgefühle und auch Wut auf mich selber, die nach und nach einem Gefühl der Erleichterung wich und der Gewissheit, dass sie es sehr gut haben wird. Inzwischen habe ich sie auch besucht und bin froh, dass es ihr so gut geht.

Mitten im Trubel  der Planungen und Besorgungen kam ein Anruf. Eine freundliche Stimme am Telefon, die ich jahrelang nicht mehr gehört habe und in mir eine besondere Freude auslöste. Dieser kleine Anruf dieses Menschen brachte etwas Großes und Wunderschönes ins Rollen. Liebe, Wärme, Freude, das Gefühl von Nähe und diese Selbstverständlichkeichkeit im liebevollen Miteinander haben in meinem Leben Platz genommen und mich auf eine besondere Reise mitgenommen, voller neuer Eindrücke und Erfahrungen (die ich mal schneller, mal langsamer lerne)
Es ist wunderbar, dass dieser Mensch zu mir zurückgefunden hat, trotz (oder gerade wegen) vieler Hürden. Es ist schön, dass DU da bist!!!!

Schließlich und endlich habe ich noch meine Ausbildung beendet nach 2 ½ Jahren. Hier suche ich noch nach meinem Weg und weiß, auch hier wird sich der Nebel mehr und mehr lichten und das Ziel wird immer klarer werden.

Ich möchte natürlich auch dieses mal ein besonderes Dankeschön an alle ausschreiben, die mich dieses Jahr begleitet haben, ob es nun mehr telefonisch war, virtuell, face to face,…..es gibt so viele Möglichkeiten eine Verbundenheit zu schaffen und für jede einzelne sage ich ganz herzlich

DANKE

Von ganzen Herzen wünsche ich euch ein wunderbares 2012 und dass es euch bringt, was ihr euch wünscht. Ich sende euch viele lichtvolle Gedanken und ein gefühlvolles Feuerwerk mit dem das alte Jahr ausklingen soll.
Danke, dass ihr da seit.

Es war mal wieder soweit. Bunte Lichter, Düfte, fröhliches Lachen und Lieder, die auf das Fest der Liebe einstimmen sollen – wohin man auch sieht. Für die einen eine nervende Zeit, für andere ein Fest, an dem die Familie obersten Stellenwert hat. Wieder andere hatten wenig zu Lachen an diesen Tagen, an denen Streit und Frust vorherrschten oder diese Zeit so wie jede andere im Jahr gehalten wurde.
An all das dachte das Mädchen, das fröhliche Treiben um sich beobachtend. Einsamkeit mischte sich mit der Sehnsucht diese Tage mit Menschen zu verbringen, die diese Freude an diesen Tagen mit ihr teilen wollten.
An diesem Weihnachtsabend aber da würde alles anders werden. Sie spürte dieses Kribbeln der Vorfreude auf das, was sie erwarten würde in einem Kreis aus Weihnachtsfreuden und funkelnden Lichtmomenten. Dieser Moment, als die „stille Nacht“ den kerzenlichtdurchfluteten Raum durchdrang, während der Weihnachtsbaum andächtig bewundert wurde. Dieser Moment,. Als sie die Hand des LIEBEnden Menschen in ihrer spürte. Dieser Moment, Freude und das Lachen eines Kindes wahrzunehmen, dass dankend seine Geschenke austestet. Dieser Moment, in dem ein Zusammengehörigkeitsgefühl entsteht und man selber mittendrin sich wider finden darf. Dieser Moment, an dem sie spürte, dass Weihnachten JETZT da ist. Ein Lachen und Schwatzen, ein fröhlich buntes Treiben, die diesen Tag ganz besonders strahlen lassen.

Wenn es duftet und leuchtet
die Gassen und Strassen sind hell erleuchtet
Die Wolken spielen mit Der Sonne Versteck
der Wind so manchen Streich ausheckt.

Buntes fröhliches Treiben und Lachen hier und dort
woanders feiert es sich eher ruhig und gemütlich, weit von dem Getümmel fort
Augen zum strahlen bringen, Freude suchen und schenken
das Leben genießen, Aufmerksamkeit auf diese besondere Zeit lenken

 Advent, was für eine besondere Zeit
ob du allein bist oder zu zweit
diese Zeit hält für alle viel Licht und Freude bereit.

 @Babsi

 
Ob es nun eines der vielen schönen Weihnachtsmärkte hier in Wien und Umgebung ist oder einfach nur gemütlich zu Hause mit den Düften aus Tannenreisig, Punsch oder Tee oder einfach bei anderen Menschen gemütlich zu sitzen und den Zauber des Advents genießen. Diese Zeit zum Jahresausklang ist besonders. Wie wir sie verbringen wollen, bleibt uns überlassen. Manche möchten nur noch alles schnell hinter sich bringen und ins neue Jahr starten. Andere gehen auf im Licht der Kerzen, im duftenden Weihnachtszauber und im Ausssuchen der Geschenke.
Ich zähle mich eindeutig zu der zweiten Kategorie. Dabei gab es für mich Weihnachten früher wenig zu lachen. Trotzdem habe ich mir die Freude daran bewahrt und mein „eigenes Weihnachten“ gefeiert und für mich das Jahr ruhig und fröhlich abgeschlossen. Was ich mache und tue, ich mache es, weil ich es möchte und mein Herz gerne gibt.
Vielleicht ist meine Ansicht etwas naiv, wenn ich sage: „Weihnachten findet in unseren Köpfen und Herzen statt. Weihnachten wird noch schöner, wenn man es mit anderen teilt (ob nun mit Geschenken oder einfach nur gemeinsam Zeit verbringen)
Für mich auch eine Gelegenheit dem alten Jahr zu danken für das, was es für mich bereit gestellt hat und auch an die Menschen, die mich das Jahr über begleitet haben
Weihnachten ist das, was wir daraus machen.

Solche Tage gibt es auch. Tage an denen Kummer und  Sorgen größer sind, als die Lebensfreude. Auch das darf sein, auch wenn es nicht leicht iwst zu ertragen. Wenn das Gefühl von Entwertung und des Versagens sich über uns legen, wie ein Mantel aus Blei, eng und wenig Platz zum durchatmen. Jeder Schritt fällt schwer,  ebenso, wie das Lachen.
Die Schuld bei anderen suchen eine vielleicht kurzzeitige Erleichterung bringend,  doch dann eine noch größere Schwere.
Ent-täuschungen erfahren…..etwas aufgeben und loszulassen.
Ein schwieriges Erlebnis aber auch immer negativ? Wenn die Täuschung geht und Klarheit bleibt, etwas geht und öffnet den Weg für etwas Neues. Das Alte hat sein Sioll erfüllt, auch wenn es für MICH nicht das Richtige sein soll.
Schön langsam den Blick nach vorne richten, den frischen (kalten) Wind um sich herum spüren. Den schweren Mantel ablegen und einmal FREI DURCHATMEN. Leben EINATMEN und mich einfach wieder darauf konzentrieren, was mir wichtig ist, was mir das Leben so schön macht und  mir die dunklen Nebelwolken verschleiert haben.
Ablenken, Dinge tun, die Spass machen und auch eigene Fähigkeiten stärken. Genießen, was wir haben (zb jetzt den wundferschönen Duft von Weihnachten, Advent, Duftkerzen, Tee,…)
Die Sinne verwöhnen´: atmen, riechen, schmecken, fühlen, sehen, in dem Bewußtsein, dass es weitergeht

Stehe auf! Denn es geht weiter. Jeden Tag, immer wieder neu. Mal gut, dann wieder weniger gut.Solange du immer wieder aufstehst…nach einer Zeit der Ruhe und Nachsinnens

Zwei Menschen
Zwei Bilder
das eine ein buntes Durcheinander
aus Farbspielen,  Kleckser
und verschwommenen Grenzen
das andere fein säuberlich
Klare Linien und Ziele
aus Farbspielen
einheitlich und bunt
beide zusammen
eine gemeinsame und einzigartige Schaffung
(Babsi)

 Richtig. Es darf  Unterschiede geben. Zusammen ergeben sie etwas großes Ganzes. Jeder darf und soll SEINE Individualität einbringen und andere zulassen, sich einlassen, und zuhören. Sich zu öffnen für das, was andere sind und tun..und WIE sie es tun. Ergänzen, was schon da ist.
Ich lerne viel dabei, wenn ich sehe, wie viel verschiedene Möglichkeiten es gibt zu sehen, zu fühlen, zu hören…einfach nur wahrzunehmen und in mich zu gehen.
es gibt kein Falsch oder besser. Es zählt das, was wir gemeinsam daraus machen.
Unterschiedliche Sichtweisen können bereichern und neue Unkte, Kreise und Farben erschaffen und das gesamte Bild wieder anders erscheinen lassen.

Zusammen erschaffen wir
ein Kunstwerk aus vielen Gedanken, so bunt, wie das Leben ist.

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