Archiv für die Kategorie „Gedichte“
Mein Herz nimmt wahr, was um mich passiert. Freut sich, läßt sich inspirieren und sich von den Schwingungen entführen
In Begeisterung, Genuß, Lebenslust und Lachen. Diese Schwingungen überwiegen in mir jeden Verdruss, jeden Pessimismus von außen. Denn ich bin im JETZT, nehme wahr und bin gelassen in mir selbst. Wie eine Blume, die sich der Sonne entgegenstreckt, während um sie herum alle den Schatten suchen. Vielleicht liegt es daran, dass mein Herz das Schöne sehen mag, die Schönheit des Lebens, die Schönheit strahlender gutgelaunter Menschen sieht?
Wenn ich in die Situation komme, mit jemanden unterwegs zu sein, der genau das miesmacht, was mir unendliche Freude bereitet (sei es nun ein Film, eine Aufführung, ein Weg, ein Beruf, eine Begegnung) bin ich noch manchmal in dieser Zwickmühle, dass diese Stimmung zu mir hindurch dringt. Wenn ich ins zweifeln komme, rufe ich mir in Erinnerung, dass jeder anders wahrnimmt und nicht jedem gefallen MUSS, was MIR gefällt und ich aber deswegen nicht aufhören MUSS, meine Begeisterung für etwas auszustrahlen. Genauso umgekehrt. Auch wenn mir etwas nicht so gut gefällt oder mich nicht interessiert dann sitze ich still da, lächelnd….dem anderen meíne Aufmerksamkeit schenkend.
Lange hielt ich es für meine Pflicht, mich solidarisch mit meinen Begleitern zu zeigen und auch mit ihren Stimmungen. Diese Abgrenzung ist nicht immer leicht…jedoch das Beste für MICH. Indem ich ganz bei mir und meinen Gefühlen bin.
Wenn du müde geworden bist vom Laufen nach den Sternen, um den Menschen in der Nacht etwas Licht zu bringen, dann setz dich in der Stille nieder und lausche auf die Quelle.
Wenn du tief genug vordringst zum Kern der Dinge, dann bekommst du Augen, um unsichtbare Dinge zu sehen, und Ohren, um unhörbare Dinge zu hören.
(Phil Bosmans)
In Zeiten der Traurigkeit oder auch einfach nur der Müdigkeit nehme ich sie besonders wahr…das PLätschern der immerwährenden Quelle, der ich folgen kann, die mich an lauschige wohlige Plätze führt an denen Sonnenstrahlen und Blumen dir das schönste Lächeln schenken und dir zeigen, dass du in dir drinnen immer eine Möglichkeit hast, weiterzugehen. Du mußt sie nur sehen
Ein besonderer Moment
nicht beschreibbar
Jemanden
der dich fasziniert
einfach so
Weder optische Schönheit
noch Grazie oder Eleganz
noch die Wärme in seiner Stimme
oder das Lächeln hält dich alleine fest.
seine eigene Magie
zieht dich in den Bann
Manchmal ist es einfach so, plötzlich steht jemand vor dir, der dich mit seinem /ihrem gesamten Auftreten einfach nur fasziniert. Das kann eine berühmte Person sein oder auch eine Bekannte oder Freundin. Diese Ausstrahlung, die uns einfach fesselt. Es ist eine bunte Mischung aus Auftreten, Gestik, Mimik, die Art, zu sprechen oder etwas zu tun. Man kann es nicht beschreiben und fühlt sich einfach nur hingezogen. Ich finde es schön, dass es diese Personen auch im „normalen“ Leben gibt. Ich habe mich oft gefragt, woran das liegt, dass manche einfach dieses gewisse ETWAS haben.
Lange Zeit habe ich auch jene Art von Menschen bewundert, die sehr sehr stark und selbstbewußt wirken und die- bei genaurem Hinschauen- eine oberflächliche Hülle mit sich tragen, Je kleiner mein Selbstwert war, desto größer und prächtiger erschienen mir diese Menschen.
Jeder kann an seiner Ausstrahlung arbeiten. Dazu gehört u.a auch Selbstliebe. Denn diese Liebe, die ich bereit bin, mir selbst zu geben, verstärkt meine Antennen, was um mich herum passiert mit den Menschen. Ich fühle mich ein in mein Umfeld, lasse andere daran teilhaben, schenke ihnen etwas von mir. Ob es nun Wissen ist, meine Arbeit, mein Lächeln, mein Begleiten.
Ich trage Kleidung, mit der ich mich identifizieren kann und in der ich mich wohlfühle…ich lebe meine Weiblichkeit aus…so wie ich bin.
Jeder hat sie! Lassen wir sie raus! Ich wünsch dir viel Freude, Spass und Staunen…beim entdecken deiner eigenen Magie
Schön warm und sicher
bewege ich mich in bekannten Räumen
klare, helle, mir bekannte Gesichter
hier bin ich stark, hier kann ich träumen.
Immer ein Plätzchen für mich zum ruhen
hier kann ich mir und allen anderen viel Gutes tun.
Doch lockt die Neugier, was mag wohl außerhalb sein
die Zone, in der ich mich bewege, macht meine Welt so klein.
Neues will ich erleben
einmal vom sicheren Boden abheben.
Wissen und spürend, sie ist immer da
meine sichere Zone – zum Greifen nah!
(@Babsi)
Erlebt ihr gern Neues und brecht aus euren alltäglichen Dingen auch mal aus? Oder lebt und liebt ihr (in) eurer Komfortzone? Dieses Stückchen Sicherheit, in der ich mich wohl und geborgen fühle, sicher einen Schritt nach dem anderen setze und weiß, dass es immer Halt gibt.
Ich gebe zu. es fällt mir heute noch immer etwas schwer, meine Komfortzone zu verlassen. Es erfordert Mut und Glauben und Vertrauen. Doch jedesmal, wenn ich in meine Zone wieder zurückkehre, dann habe ich wieder neue Erfahrungen gesammelt, die stärken, mich sehen lassen und auch mal fallen…und zu wissen, dass ich wieder aufstehen und weitergehen kann. Ich weiß, ich kann jederzeit zurückkehren, neue Kräfte sammeln und sie mit in die Welt hinausnehmen.
Die Angst fährt noch mit und weicht mit jedem weiteren Verlassen der Sicherheit auch außerhalb.
Ich erkenne langsam, dass es diese Sicherheiten ÜBERALL gibt. In und um mich! Ich genieße das Verreisen immer mehr
Dafür nehme ich auch Angst und Unsicherheit in Kauf
Damit verabschiede ich mich nun erstmals bis zum Wochenende raus aus MEINER Zone, denn am Dienstag geht es wieder nach Germany!*freu* mitten ins WM-Fieber*gg*
Ich wünsche allen eine schöne Woche
Vorn Glauben gehst du aus und kehrst zurück zum Glauben;
Der Zweifel steht am Weg, die Ruhe dir zu rauben.
Gehst du ihm aus dem Weg, – er ist auf allen Wegen,
In anderer Gestalt tritt er dir dort entgegen.
Drum flieh nicht vor dem Feind, und such‘ ihn auch nicht auf;
Wo er dir aufstößt, räum ihn fort aus deinem Lauf!
Bekämpfen mußt du ihn, du mußt ihn überwinden,
Willst du durch sein Gebiet den Weg zur Wahrheit finden.
Du zweifelst nicht, weil du geworden weiser bist;
Zweifel ist die Hüll‘, in der die Frucht soll reifen,
Und die gereifte Frucht wird ihre Hüll‘ abstreifen.
(Friedrich Rückert)
Zweifel werden schon früh gesät. Schon als Kind bekam ich oft zu hören „Kind, ich fürchte, das kannst du nicht!“, „Das wirst du nie schaffen“!
So war ich bis in die 20er sehr sehr vorsichtig, habe an allen gezweifelt, am meisten an mir selber.
Bis genau aus diesen Zweifeln der Wunsch entstanden ist…dieser kleine Wunsch der immer mit den Worten begann:“Könnte ich nicht doch…?“ „Warum kann ich das nicht?“ Ich stellte viel in Frage und auch mein Umfeld stellte viel in Frage an mir.
Als KInd sollte ich in die Sonderschule, da fast alle KIndergartentanten daran zweifelten, in einer „normalen Schule“ mitzukommen. Damals kämpfte meine Mutter gegen diese Zweifel und so schaffte ich es von der VOlksschule zum Gymnasium, vom Gymnasium zur Uni. Doch noch immer zweifelte ich sehr stark daran, in der Welt da draußen zu bestehen.
Jetzt, ganz langsam……wird aus der FRage“Könnte ich nicht doch?“ ein „Ich kann es, denn ich will es“
Immer mehr Zweifel wichen einem neuen Freiheitsgefühl; eigene Wohnung, eine Ausbildung, die ICH SELBER bestimmt für mich habe…sogar Menschen, die in mein Leben treten und wo ICH alleine entscheiden KANN, ob und wie weit ich sie zulassen möchte.
Diese Zweifel waren und sind wichtig und gut. Sie haben mich, wie auch meine Ängst, geschützt und mich sicher bewegen lassen. Sie ermöglichen mir ein Auseinandersetzen mit mir. ICH zweifelte nach einer langen Zeit, ob die Zweifel der anderen auch MEINE Zweifel sind.
Zweifel tragen ihre Früchte, wenn ich bereit bin, ihrer Botschaft zu lauschen und sie anzunehmen.
Ich sehe, was sich dahinter verbirgt, und löse ihn durch VERTRAUEN, ZUVERSUCHT und der LIEBE ZUM LEBEN
Mein Leben
Ist meins
Dein Leben
ist deins
in meiner Welt
die ich mir webe
lebe ich, entwickel ich mich
lerne fallen
und weitergehen
werde gehalten
lerne zu halten
dein Leben ist deins
dass DU bestimmst
MEIN Leben das verstehe nur ich. Ich kann es füllen mit der bunten Vielfalt, die von mir ausgeht und díe mir das Leben bietet. Ich lebe MEIN Leben. Wenn ich Rat oder Anteilnahme brauche, komme ich zu dir und lass mir ein Stück von DEINER Weltsicht zeigen und wenn es zu mir passt, dann nehm ich mir gerne eine Kostprobe. Doch LEBE ich allein MEIN Leben..und du LEBST deins. Auch wenn etwas nicht ganz nachvollziehbar ist und fremd wirkt….in diesem Moment ist es das Beste für uns.
Das Leben anderer ist für sie IHR Leben.
Lassen wir leben 🙂 Denn nur wir kennen unser Leben am Besten.
Auch wenn es mir manchmal schwerfällt und ich im inneren schreie..“Wie kannst du nur…?“Ich stecke nicht in der Haut desjenigen drinnen. Ich vertraue ins Leben..in MEIN Leben und in das derer, die sich mit mir verknüpfen.
Ich wünsche dir dass du DEIN Leben leben kannst
Immer mehr faszinieren mich die Menschen. Menschen sind jeden Tag ein Abenteuer, wenn man sich wirklich auf sie einläßt. Man kann nur staunen, nicht nur über das, was man sehen und greifen kann, sondern vor allem über das Geheimnis, das einem in der wunderbaren Verpackung des Leibes ganz nahekommt und doch unerreichbar fern bleibt.
Es gibt Menschen, die rennen an einem vorbei, als würden sie angezogen von einer mysteriösen Macht, die ihnen keine Ruhe läßt. Menschen mit fragenden Augen, mit angespannten Gesichtern. Menschen, die leiden. Menschen, die verzweifelt sind, bis ins Innerste verbittert. Menschen, die nicht mehr imstande sind, an irgend etwas Freude zu empfinden, Menschen, die nicht mehr leben. Ich begreife sie nicht und habe sie doch gern. Menschen, die mich brauchen, und Menschen, die ich brauche, die ich nicht entbehren kann.
Und da sind da auch die Menschen, deren Freude dich ansteckt, die dich auf einen guten Gedanken bringen, die dir weiterhelfen. Menschen, die dich gern sehen. Die vielen guten, einfachen Menschen mit einem verborgenen großen Reichtum in ihrem Herzen. Unter Menschen zu sein, das ist oft ein richtiges Fest.
(Phil Bosmans)
Oh ja ich bin gerne unter Menschen, rede mit ihnen und lache mit ihnen.Höre und staune, frage nach, erfahre Neues, tausche Gefühle und Worte aus. Ich lasse mich gerne von ihnen inspirieren und weiterbringen. Ich gebe zu, ich bezeichne mich in manchen Situationen noch gern als Einzelgänger und ziehe mich in meine Welt zurück. Wir brauchen einander…füreinander…miteinander…um noch mehr und mehr zu lernen…über das Thema
MENSCHSEIN…in einer Welt in der kein Mensch wie der andere ist und doch jede Memge Gemeinsamkeiten zu entdecken sind
Ich bin gerne ein Mensch. Warum darüber klagen wenn soviel in und um uns steckt, was wir geschaffen haben.
Danke, dass ich es erleben darf und fühlen…ganz der Mensch 🙂 und auch für alle Mitmenschen um und für mich und meinem Weg…






