Archiv für die Kategorie „Erfahrungen“
Sie sagen zu mir
Hör auf, so gutmütig und sensibel zu sein
die meisten Menschen sind Egoisten, denken nur für sich allein
Offenheit und meine „Übersensibilität“
würden mir mehr schaden als nützen, doch dann ist es zu spät!
Jämmerlich an meinen Gefühlen zugrunde gehen
das Mißtrauen und das Böse in den anderen nicht sehn.
Wach doch auf und glaube mir
Ich meine es doch nur gut mit dir!!!
Irgendwann wirst du beginnen, dich umzuschauen
eine feste Mauer um dich aufzubauen
In deinem Herzen ist es leer
Feste liebe Freundschaften haben nur noch Seltenheitswert.
Lerne was du hast zuviel an Gefühlen
mit etwas mehr Realiität abzukühlen
Sei freundlich, nett und weiterhin heiter
doch lasse andere nicht zu sehr an dich ran, ist gescheiter.
(@Babsi)
Gibt es das??Kann man zuviel Gefühle haben.
Meine Verletzbarkeit gehört zu mir
wie meine Stärke und mein Mut
Gedanken bilden fast von selbst
Worte die in mir umherschwirren
wollen geschrieben
erlebt und gelebt werden
Ich lasse sie leben und sichtbar werden
Befreiend
mein Herz ist immer mit dabei
(Babsi)
Ich weiß nicht, wann ich wirklich meine Freude am Schreiben gefunden habe. Ich freu mich sehr darüber, dass ich diese Gabe verfüge, schreiben und lesen zu können und so vieler meiner Gedanken eine andere Gestakt zu geben, zu spüren wie sie ihren Weg machen bis zu einer Geschichte, einem Gedicht, einem Monolog usw usf. Vieles wird mir oft erst beim Schreiben wirklich bewusst, ob es nun hier am Blog ist oder auf anderen, eine Mail, ein Tagebuch, ein Brief,……
Ich verleihe meinen Gedanken Flügel und Macht und lasse sie zu,..manchmal leicht, manchmal mit einem Zögern. Manche können mit meinem „sensiblen Schreiben“ weniger anfangen, doch dann gibt es wiederrum Menschen von denen ich es nie erwartet hätte….die angesprochen sich mitziehen lassen.
Wenn es nur einen Menschen gibt, den ich erreichen kann dann bin ich schon sehr glücklich und auch für MICH werde ich meine Gedanken weiterhin auf Reisen senden 🙂
Ungewöhnliches Wagen
Als ich 15 war, bin ich viel mit meiner Tante und einem Freund in Dorfdiscos gegangen. Ich und der Freund waren immer die ersten auf der Tanzfläche. Keiner traute sich zurecht den Anfang zu machen. Wundernde Blicke zu uns, denn auch ich habe einen eigenen Tanzstil ( Aber zumindest rhythmisch *gg*) Es dauerte ein paar Tänze, dann war die Tanzfläche voll. Mir war es immer etwas unangenehm so allein fast auf der Tanzfläche, doch der Schwung und die Musik trieben mich an, ließen mich tanzen, hüpfen, lachen und drehen….
In dem Film „Little Miss Sunshine“ geht es um die 7 jährige Olive die gerne am „Little Miss Sunshine Wettbewerb“ teilnehmen möchte. Ihre Familie unterstützt sie dabei und tritt die weite Reise zum Wettbewerb an. Doch schon bald gibt es Probleme, sei es mit dem Wagen, unkontrollierten Wutausbrüchen von dem bis dahin schweigenden Bruder oder auch das Ableben des geliebten Opas der nun die Reise im Kofferraum fortsetzen muss.
So ungewöhnlich diese Familie ist und auch dann schließlich zusammenwächst, so ungewöhnlich ist Olives Auftritt dann. SUPERFREAKIG!!!Witzig! Ungewohnt! Energiegeladen! Inmitten von ihren Kandidaten die eher lebendigen Puppen gleichen.
Ein wirklich süßer Film, der bei mir noch nachhaltig wirkt.
Bemühen wir uns doch immer wieder alles RICHTIG zu machen, bloss nicht aus der Norm zu fallen oder gar AUF-fallen. Die Angst, dass schlecht über uns geredet wird oder wirr am Ende alleine da stehen lässt es nicht zu, einfach seinen Gefühlen nachzugehen.
Wagen wir es.. in kleinen Schritten. Auf der Straße singen, in der ruhigen Straßenbahn laut lachen, fremden Memschen ein liebes HALLO zuzurufen, verrückt zu tanzen,….
ZEIG WER DU BIST
MACH WAS DU KANNST UND WILLST
BE SPECIAL 🙂
und warte ab, was passiert
Und sollten andere lachen ; du verlierst nichts, du kannst nur gewinnen!!
Die bekommt auch die „Scheiß drauf“ Einstellung von Olives älterem Vruder einen Sinn
Verrückte Grüße
Langsam packe ich das alte Jahr mit all seinen Eigenheiten
liebevoll in Geschenkpapier ein
voll mit Erinnerungen
verstaue ich es sicher in meinem Seelenhaus
und halte schon das noch leere Päkchen für das neue Jahr bereit
Willkommen 2010!
Wieder am höchsten Gipfel angekommen, unter mir der Nebel in dem das alte Jahr langsam sich zu Ende neigt und sich verdichtet, auflöst…wandelnd zu einer neuen klaren Sicht. Das Jahr 2010 winkt freundlich in neuen bunten Farben und Melodien. Ja, es ist Zeit, das Neue nun willkommen zu heißen und noch einmal einen Blick zurückzuwerfen auf das, was und auch wer mich letztes Jahr begleitet und geprägt hat. Ein bewegtes buntes Jahr voller Ereignisse liegt hinter mir und ich blicke mit einem Lächeln zurück und auch nach vor.
Eine neue berufliche Richtung und neue Bekanntschaften hat mir neue Richtungen, Möglichkeiten, Interessen und neue Herausforderungen gezeigt und gelehrt.
Kleine große Schritte mich weiter wachsen lassen in dem Vertrauen und der Überzeugung, dass das, was ich mache und tu gut genug ist und ich selber so viel zu meinem Leben beitragen kann.
Berührende, liebevolle Begegnungen neuer Weggefährten, verbunden durch Geschichten, Gefühlen, Erlebnissen, dem gegenseitigen Austausch, und Berührungen von Geist und Seele. Das alles sind wertvolle Geschenke für mich in diesem Jahr gewesen. Ob es nun mehr durch Schreiben ist, durch liebe lange besondere Telefongespräche oder realen Begegnungen!
Das Vertraute von schon etwas älteren Wegbegleitern in bedingungslosem Akzeptieren und Annehmen wie wir sind.
Auch über mich durfte ich wieder so viel lernen durch Fallen, wieder aufstehen, Berge besteigen und auch mal am Boden zu liegen..in dem Wissen: ich KANN immer wieder aufstehen. Mich auch mal selbst zu sehen, wie weit ich gegangen bin.
Ich danke allen so sehr, die mich so lieb und treu begleiten und die auch ich ein Stück begleiten darf und ihnen die Hand reichen und die mich ein Stück in ihr Herz aufgenommen haben…wie ich sie auch.
Ich möchte diese Begegnungen auvh mit mir nun noch weiter vertiefen und kennenlernen.
Meinen Horizont erweitern, das was kommt zulassen und vertrauen
Träumen und sie zum Leben erwecken..sie fliegen zu lassen, wie der Schmetterling
Meiner inneren Stimme mehr Gehör geben und diese nach außen zu tragen und durchzusetzen
Hier meine persönlichen Highlights 2009
Der Anfang meiner neuen Ausbildung und die Begegnung und Findung meiner Peergroup. Ich freue mich, dass sich so eine tolle harmonische Gruppe gefunden habe bzw sie mich!!!
Der NLP Impulstag im Juni: Jaaaa nun ists schon wieder fast ein halbes Jahr her und mir ist es, als obs erst einen Monat her ist. So viele Eindrücke, so viel Input, so viele Infos und vor allem so besondere Begegnungen *lächel*u.a. mit der Herzensfrau Elisabeth
und im März geht’s schon weiter *freu* mit dem Lernen
Das Ultramind-Seminar mit Gaba: Durch die liebe Gaba konnte ich soviel Neues über und für mich lernen und erfahren und auch anwenden und freue mich heute noch sehr, dass ich (zusammen mit Elisabeth u.a) wieder ein bisserl besser meine innere Stimme hören kann. Mich gelassener und entspannter im Alltag zu bewegen und die liebe Gaba auch mal persönlich zu sehen Gaba, ich hoffe, das läßt sich wiederholen. DANKE für alles!!!!
Der Besuch bei meiner Freundin Daty im Juli und mein 30er Burzeltag. Schöner hätte ich meinen Burzeltag wohl kaum feiern können. Ich war unter Freunden und auch viele haben an mich gedacht. Daty, auch wenn du das vielleicht nicht liest, ich danke dir von Herzen dass trotz Entfernung so eine liebe Freundschaft steht und wächst. Schön, dass es dich und deine Family gibt!
Mein Reha Aufenthalt: Viele haben den Kopf geschüttelt. Wie kann ich mich auf sowas nur freuen. Meine Mutter, die ursprünglich mitfahren sollte räumte freiwillig schon vorher den Platz. Das was ich dort machte an Bewegungen, Übungen, Begegnungen und Lernen, das war es wert, sich auch mal etwas anzustrengen und eigene Grenzen kennenzulernen. Das wird sicher nicht mein letztes Mal gewesen sein
Ausflug zur Sonneninsel Koh Chang: eine Reise die eine größere Herausforderung war, aber für die ich auch voll und ganz entschädigt wurde: mit Sonne, Meer, gutem scharfen Essen, lustigen und netten Begegnungen, neuen Ereignissen und Perspektiven (zb Elefantenperspektive *lächel*)
und weil das hier ja vorwiegend liebe „internette“ Blogger lesen möchte ich auch euch ganz besonders Danke sagen für eure Kommentare, für eure Posts, für Gespräche und Mails.
Ich freu mich auf ein neues schönes Jahr mit euch
Übrigens den Jahreswechsel werde ich dieses Jahr wieder gemütlich daheim verbringen 🙂
Und zum Schluss (das ist nun eher für mich) ein kleines best of aller Blogeinträge bei mir, die mich dieses Jahr besonders geprägt, beeindruckt und geprägt haben
leben mit einschränkungen und chancen
365 Blumen, für jeden Tag eine.
Ich wünsche dir die Augen eines Kindes,
den Traum eines Kindes, das Herz eines Kindes.
Dann kannst du im neuen Jahr alles neu sehen.
Ich wünsche dir,
daß du wenigstens einen Menschen hast,
bei dem du Geborgenheit findest.
Ich wünsche dir, daß du wenigstens
einmal am Tag voller Freude bist.
Ich wünsche dir, daß du wenigstens
ein paar Menschen
mit deiner Freundschaft
glücklich machst.
(Phil Bosmans)
All das wünsche ich mir und euch von Herzen. Ein Jahr voll dieser wertvollen ERfahrungen und Geschenken, die uns Freude machen. Auch schwere Momente gehören dazu. Wir haben es in der Hand, für uns etwas Gutes daraus zu formen.
Ich wünsche uns, dass wir unsere Gefühle (gute sowie nicht so gute) zulassen können, sie verstehn können, sowie wir versuchen, andere zu verstehen
Alles Liebe von Babsi
Was immer Du tun kannst oder träumst es zu können, fang damit an.
(Johann Wolfgang von Goethe)
Mit zögernder Unsicherheit
und dem Willen etwas zu erreichen
ist der Anfang schon gemacht
der Weg klar sichtbar
der Anblick des Wunsches so verlockend
unsichere Gedanken verschwinden in den HIntergrund
der erste Schritt
befreiend
ein großer Anfang
Wenn dann nur nicht das innere Stimmchen wäre, dass das „aber…“ und „was ist wenn….“ ´immer wieder ins Ohr flüstert. Oft ist es dann wirklich wirkungsvoll, einfach den Verstand auszuschalten sondern einfach nur den Blick aufs Ziel zu richten und die Ideen und Gedanken- so verrückt sie auch klingen- zuzulassen, wie sie größer und immer farbenfroher werden und mich treiben lassen..hoffnungsvoll und auch klar.
JA ICH WILL
In eine Gemeinschaft zusammenfinden
Vorsichtiges noch unsicheres leicht abwesendes herantasten
Suchen und finden in Gesprächen, Gesten, Lächeln
Ausloten von Nähe und Distanz
Seinen Platz einnehmen
Kommunizieren
Austauschen
Ich war nie ein Gruppentyp. Gruppen machten mir Angst, da sie mir das Gefühl vermittelten, es gehe um Macht und darum, der oder die Beste zu sein. Ich konnte und wollte mich nie durchsetzen und blieb für mich alleine als Einzelkämpfer.
Nun ist es Zeit in dieser Richtung einiges aufzuarbeiten und dazu bieten mir die LSB Seminare reichlich Gelegenheit. Schon im allerersten Seminar fanden sich 5 Menschen, die zusammen in einer Peergroup sich gegenseitig und persönlich austauschen wollten, zuerst nur zwecks Praktikumsstunden sammeln. Mit der Zeit entwickelten sich immer tiefere und persönlichere Themen innerhalb der Gruppe. Es war eine Gruppenharmonie selbst für mich zu spüren..selbst die kleinen unbewußten Machtkämpfe wurden friedlich und sachlich ausgetragen. Und jeder steuerte seinen Teil bei. Eine wichtige Lernerfahrung für mich. Die Gruppe gestaltet jeder mit, ob aktiv oder passiv…zusammen ergeben wir ein buntes Mosaikteilchen.
Für mich wie eine Therapie, immer wieder nun neu zu lernen, mich in einer Gruppe hineinfallen zu lassen und auch mich miteinzubringen. Lang gescheut.
In Diesem Seminar letztes Wochenende waren auch viele Leute die ich noch nicht kannte. Am ersten Tag begann das vorsichtige Herantasten. Man blieb gern bei den Menschen, die sich schon kennen., auch in den Kleingruppenarbeiten. Dieses Mal wählte ich absichtlich Personen, die ich noch nicht kannte, es waren lustige Runden die mit jedem Teilnehmer, der kam oder ging sich verändert.
In dem Seminar das nun war ging es übrigens um das Thema Sexualberatung und obwohl das für mich das bisher informationsreichste und vollste Wochenende war bin ich sehr energiegeladen wieder nach Hause gekommen. Ich kann behaupten, nun wieder etwas mehr aufgeklärt zu sein J Ein spannendes hochsensibles Thema.






